Bezirksliga: Union Varl will gegen Kutenhausen mit dem Punkten anfangen

Dorffest und zwölften Mann im Rücken

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Jens Meier (r.) rückt bei „United“ in die Innenverteidigung. Morgen im Heimspiel gegen Kutenhausen müssen sich die Varler in allen Mannschaftsteilen steigern.

Varl - Von Andreas Gerth. Fußball-Bezirksligist Union Varl hat am Sonntag den zwölften Mann im Rücken. Das Dorffest und der Varler Jugendtag dürften morgen Nachmittag für einige Zuschauer mehr am Platz sorgen. Quasi als Gegenleistung wollen die Varler gegen die SV Kutenhausen-Todtenhausen „einen guten Auftritt hinlegen“, wie Trainer Sebastian Numrich unterstreicht. Anstoß ist bereits um 14.15 Uhr.

„Wenn in Varl Dorffest ist, haben wir eigentlich immer gut ausgesehen. Das war schon zu Kreisliga-Zeiten so und hat sich in den zwei Bezirksliga-Jahren fortgesetzt“, macht Numrich diese „Statistik“ Hoffnung. Eine Leistungssteigerung ist aus Varler Sicht auch vonnöten, den nach zwei Spieltagen steht hinter dem Vereinsnamen noch die Null.

„Ein bisschen Druck ist sicherlich schon da. Wir müssen mit dem Punkten anfangen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Doch in diese Situation haben wir uns selbst gebracht, und ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft am Sonntag eine andere Präsenz an den Tag legen wird als zuletzt“, betont der Varler Coach.

Numrich: Ein bisschen

Druck ist schon da

Damit legt Numrich den Finger noch einmal in die Wunde, denn im Spiel bei Union Minden (1:4) enttäuschten die sonst so zweikampfstarken Varler komplett. Die bekannten Tugenden gilt es nun schnellstmöglich wieder abzurufen, um nicht gleich im Tabellenkeller festzusitzen.

Zwangsläufig wird es im Varler Team Umstellungen geben, vor allem in der Abwehr, wo mit Marvin Koch (er wurde für die Rote Karte wegen Handspiels für ein Spiel gesperrt) und Sebastian Lange (Polizeieinsatz) zwei Spieler definitiv und mit Benny Drumann (Achillessehne) ein weiterer eventuell ausfallen. Dafür plant Numrich mit Patrick Spreen und Jens Meier in der Innenverteidigung. Auch Tobias Nürnberg (Achillessehne) und Marco Hodde (Trainingsrückstand) sind angeschlagen bzw. noch nicht wieder richtig fit.

Gegner SV Kutenhausen-Todtenhausen hat zur neuen Saison einige Spieler abgeben müssen, profitiert jedoch nach wie vor von einer hervorragenden Jugendarbeit. Zudem kamen mit Patrik Werner und Marcel Wallbaum zwei höherklassig erfahrene Akteure zu SVKT, das mit einer 0:2-Niederlage in Espelkamp und einem 3:2-Sieg gegen Muckum startete. „Das ist eine technisch gut ausgebildete Mannschaft, die ihre Stärken im spielerischen Bereich hat. Und genau diesen Spielfluss müssen wir versuchen, mit unserer Präsenz zu unterbinden“, betont Numrich. An der Unterstützung der Zuschauer werde es morgen Nachmittag jedenfalls nicht scheitern.

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