Bezirksliga: Preußen wollen mit breiterem Kader um Meisterschaft mitspielen

„So lange wie möglich im Titelrennen dabei sein“

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Ehrgeizig in die neue Saison: Trainer Uwe Korejtek (hintere Reihe v.l.) mit Roman Esanu, Dennis Schmidt, Physiotherapeutin Michelle Heine, Vitali Loginov, Burak Öcal, Mario Warkentin sowie (vorne v.l.) die Torhüter Christian Störmer, Dorian Beil und Florin Mois.

Espelkamp - In der vergangenen Saison verhinderte die oftmals enge Personalsituation mehr. Der FC Preußen Espelkamp spielte lange Zeit oben mit, klopfte kurzfristig sogar an das Tor der Fußball-Landesliga an, schaffte den Aufstieg aber nicht. „Nun sind wir personell wesentlich besser aufgestellt“, freut sich der erfahrene Trainer Uwe Korejtek, der sich vorgenommen hat, in der Fußball-Bezirksliga eine wichtige Rolle beim Kampf um den Meistertitel zu spielen.

Da mit Schlussmann Till Wriedt nur ein Spieler den Verein verließ und einige Neuzugänge verpflichtet werden konnten, blickt der ehrgeizige Korejtek zuversichtlich der kommenden Saison entgegen. Mit Dorian Beil (FC Muckum), Florin Mois (RW Maaslingen) und Christian Störmer (FC Radewig) kamen gleich drei neue Torhüter, um die Wriedt-Nachfolge anzutreten. „Ich habe mich bei der Besetzung der Nummer eins noch nicht festgelegt“, sagt Uwe Korejtek zu dieser wichtigen Personalie.

Aus dem eigenen Nachwuchs stoßen Dennis Schmidt, Tobias Nobbe und Burak Özal zum Kader der ersten Mannschaft, von denen Dennis Schmidt in der Vorbereitung einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ. Zudem kehrte Ahmet Tsingour vom Landesligisten TuS Tengern zurück, außerdem stieß mit Roman Esanu ein robuster und torgefährlicher Angreifer vom TuS Wagenfeld zu den Espelkampern.

Ansonsten kann Uwe Korejtek auf ein eingespieltes Team zurückgreifen, wobei Benjamin Rossel nach seinem Kreuzbandriss behutsam an höhere Belastungen herangeführt werden soll. Er kam in den bisherigen Testspielen zum Einsatz, ohne an seine Grenzen zu gehen. Mittelfeldspieler Valentin Dück ist kürzlich am Knie operiert worden, bei ihm ist in diesem Jahr nicht mehr an ein Comeback zu denken. Und Hoffnungsträger Stephan Dück hat am 11. August einen weiteren Arzttermin, bei dem über eine weitere Knie-Operation entschieden wird – auch er wird in diesem Jahr wohl nicht mehr spielen können.

Trotzdem sieht Uwe Korejtek seinen Kader gut genug besetzt, um im vorderen Bereich der Liga mitmischen zu können. Dabei möchte der erfahrene Trainer von Beginn an konstant punkten, um in der scheinbar ausgeglichener gewordenen Bezirksliga vom ersten Spieltag an vorne dabei zu sein. Der erfahrene Preußen-Coach rechnet wie in der abgelaufenen Serie mit viel Spannung an der Tabellenspitze. „Und wir wollen so lange wie möglich im Titelrennen dabei sein.“

Wer den ehrgeizigen Espelkamper Trainer kennt, der weiß ganz genau, dass er liebend gerne mit seinem Team den Wiederaufstieg in die Fußball-Landesliga schaffen würde. „Aber dazu gehört auch immer eine große Portion Glück, was die Verletzungen angeht. Die Tatsache, endlich über einen ausreichend großen Kader zu verfügen, erleichtert meine Arbeit um einiges“, erklärt Korejtek, der sich schon über den Konkurrenzkampf auf einigen Positionen freut.

DK

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