Bezirksliga: Derby am Sonntag in Varl

Wriedt und FCP eins auswischen

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Nach dem Derby ist vor der Derby: Auf Pascal Meier wartet am Sonntag das Duell mit Till Wriedt und den Preußen.

Varl - Im Borussia-Dortmund-Fanclub jubeln Till Wriedt und Pascal Meier gemeinsam, doch am Sonntag werden sie versuchen, sich gegenseitig eins auszuwischen. Meier spielt für Union Varl in der Offensive, Wriedt hütet den Kasten des FC Preußen Espelkamp, der morgen Nachmittag im Derby der Fußball-Bezirksliga im „United-Park“ als Favorit aufläuft.

An das letzte Aufeinandertreffen wird sich Till Wriedt nicht so gern erinnern. Der Rahdener kassierte mit den Preußen eine überraschende 0:1-Heimniederlage (Torschütze Andre Lange) und flog mit rot vom Platz. „Anders als Till erinnere ich mich ganz gern daran“, grinst Sebastian Numrich. „In diesem Spiel haben wir vieles richtig gemacht und gezeigt, dass wir gegen Espelkamp bestehen und sogar gewinnen können“, ergänzt der Varler Coach.

Am Sonntag ist die Ausgangslage ähnlich. Die Favoritenrolle ist an den FC Preußen vergeben, der mit 19 Punkten aus acht Spielen von Platz drei der Tabelle grüßt. Für die Varler hingegen geht es auch in dieser Saison um den Klassenerhalt, wobei die Rot-Weißen aktuell mit sieben Zählern knapp über dem Strich stehen. „Die Espelkamper sind nicht von ungefähr so weit oben in der Tabelle zu finden, und am Sonntag werden sie mit großem Ehrgeiz zu uns kommen“, erwartet Sebastian Numrich.

Für seine Mannschaft bedeutet das einmal mehr: Kompakt stehen, willig gegen den Ball arbeiten und bei Balleroberungen schnell umschalten und die Konterchancen ausspielen. „Espelkamp wird mehr Ballbesitz haben. Aber das ist vielleicht gar nicht so schlecht, denn das Spiel in Isenstedt hat gezeigt, dass wir uns schwerer tun, wenn wir selber das Spiel machen müssen“, so Numrichs Überlegung. Wohler fühlen sich seine Mannen, wenn sie auf Konter setzen können, so wie beim Heimerfolg gegen Bruchmühlen.

Gegenüber dem 1:1 in Isenstedt werden die seit zwei Spielen ungeschlagenen Varler ihre Innenverteidigung umstellen müssen, Sebastian Lange fehlt wegen eines Polizeieinsatzes. Inwieweit Patrick Spreen (er spielte gegen Isenstedt mit Schmerzen) und Steffen Wegehöft (er fehlt seit drei Wochen) zur Verfügung stehen, werde sich erst kurzfristig entscheiden.

An der Zielsetzung der Varler für das morgige Derby ändere dies aber nichts. Dann nämlich wollen Pascal Meier und Co. den Espelkampern um Fanclub-Freund Till Wriedt erneut eins auswischen.

„Ich denke, dass wir spielerisch leichte Vorteile haben, aber entscheidend ist, dass wir die Zweikämpfe gewinnen. Varl hat sich anscheinend gefangen und im letzten Heimspiel immerhin eine Mannschaft wie Bruchmühlen bezwungen“, sagt Preußen-Trainer Uwe Korejtek, für den hinten die Null sehen muss, um – wie zuletzt gegen Muckum – auch mit minimalem Ergebnis gewinnen zu können.

In der Abwehr fehlt Enno Eller (Studium) und im Angriff aller Wahrscheinlichkeit nach Watschagan Harutjunjan, der seit zwei Wochen mit Nacken- und Rückenproblemen zu kämpfen hat, mittlerweile eine Halskrause trägt und vor weiteren Untersuchungen steht. „Das ist eine Hiobsbotschaft für uns“, betont Korejtek und muss umdisponieren. Der zuletzt fehlende Sascha Manske steht dafür wieder zur Verfügung, zudem sind Cristian Nasui und Stephan Dück mögliche Alternativen für die Spitze.

SV Häger – SC Isenstedt. Nach den Pflichtsiegen bei den noch sieglosen TuS Lohe und FC Muckum geht es für den ISC am Sonntag Nachmittag jetzt zum Tabellendrittletzten, wobei die Gäste auf ungewohntem Kunstgrün antreten müssen. Trotz aller Verletzungssorgen will die Mannschaft beim mit fünf Punkten schwach gestarteten Vorjahrs-Tabellensechsten ihre Chance suchen. „Wir müssen läuferisch dagegen halten und taktisch besser auftreten als in Bruchmühlen“, betont Trainer Axel Krüger und hofft auf die entsprechenden Lehren aus dem 0:7 bei der Kunstrasen-Premiere Anfang September.

Auf eigenen Platz ist der SV Häger noch ohne Sieg (2:2 Theesen II, 1:1 Union Minden, 1:4 Werther, 2:5 Vlotho). „Wir dürfen den Gegner aber nicht nach dem Tabellenstand beurteilen. Es stehen eine Reihe erfahrener Spieler in der Mannschaft“, so ISC-Trainer Axel Krüger, der davon ausgeht, auf den zuletzt beim 1:1 gegen Union Varl verletzt ausgeschiedenen Tim Hageböke zurückgreifen zu können. Zudem stehen Dominik Schreiner und Tobias Bölk wieder zur Verfügung.

ag/bra

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