Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke bietet Heimspiel gegen SC Magdeburg

Beuchlers Kampf um die Zuschauer

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Seine Mannschaft zeigt gute Leistungen, doch die Halle wird nicht voll. Trainer Dirk Beuchler wird dennoch nicht müde, an die Zuschauer zu appellieren. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthEs ist das alte, leidige Thema, das Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke vor jedem Heimspiel aufs Neue beschäftigt. „Es müsste in Lübbecke doch machbar sein, zu jedem Heimspiel 2500 oder 2600 Zuschauer in die Halle zu bekommen. Ich jedenfalls werde nicht aufhören, an die Zuschauer zu appellieren“, sagt TuS-Trainer Dirk Beuchler und startet zum Heimspiel heute Abend in der Merkur-Arena gegen den SC Magdeburg (Anwurf 19 Uhr) einen neuen Versuch.

Die Krux ist folgende: Der TuS N-Lübbecke spielt eine starke Saison, die beste seit 16 Jahren. Das Punktekonto (27:27) ist ausgeglichen, der Tabellenplatz (8.) einstellig. Die letzten drei Heimspiele gegen Gummersbach, Eisenach und GWD Minden wurden gewonnen – und doch bleibt im Schnitt ein Drittel der Halle leer.

„Mache Mannschaft

Riesenkompliment“

„Vor der Saison haben wir junge deutsche Spieler geholt und den Identifikationsgrad erhöht. Diese Mannschaft spielt jetzt eine sehr konstante Saison mit gutem Punktekonto und guter Platzierung, obwohl sie viele schlechter eingeschätzt haben. Deshalb kann ich ihr nur ein Riesenkompliment machen. Die Zuschauerresonanz müsste sich eigentlich diesen Leistungen anpassen, doch sie stagniert“, legt Beuchler dar und den Finger in die Wunde.

Nur zuletzt im Derby gegen GWD Minden war die Merkur-Arena mit 3250 Besuchern erwartungsgemäß ausverkauft, nach 13 von 17 Heimspielen macht das einen Schnitt von 2142. Damit rangieren die Lübbecker in der Zuschauer-Tabelle der 18 Erstligisten im Keller. Nur zu den Heimspielen von Schlusslicht TV Emsdetten kommen weniger Zuschauer (1952).

„Wenn man auf die Tabelle guckt, ist das doch ein tolles Bild. Es läuft fast optimal, mehr durfte man von der Mannschaft realistisch gesehen wirklich nicht erwarten. Ich jedenfalls bin sehr froh über das Erreichte“, betont Zlatko Feric. Auch der Teammanager rätselt: „Wir stehen gut da und auch den von vielen geforderten Wunschtermin am Samstagabend um 19 Uhr können wir bei fast allen Heimspielen anbieten. Ich sehe keinen Grund, nicht in die Halle zu kommen.“

Zumal der heutige Gegner SC Magdeburg heißt. „Die Magdeburger haben zuletzt sehr erfolgreich gespielt. Sie haben in Lemgo gewonnen und in Kiel gepunktet“, führt Dirk Beuchler aus. Er stellt sich und seine Mannschaft auf eine extrem anspruchsvolle Aufgabe ein gegen eine Mannschaft „mit einer körperbetonten 6:0-Deckung, zwei sehr guten Torhütern, einem überragenden Kreisläuferspiel mit Jurecki und mehreren Fernwurfschützen.“

In Respekt erstarren werde seine Mannschaft jedoch nicht. „Wir sind bereit den Kampf aufzunehmen“, kündigt der TuS-Coach an. Und dabei möchte er die Zuschauer mitnehmen.

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