Benefizspiel für Daniel Svensson und krebskranke Kinder am 4. Juni in Lübbecke

Bekannte Namen, viele Zuschauer und eine große Geste

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Etwas Großes für Daniel Svensson (3.v.l.) auf die Beine gestellt: Arne Niemeyer (v.l.), Jens Schöngarth, Antje Rohlfing, Nikola Blazicko und Detlef Siebeking. ·

Lübbecke - Sein Lachen hat Daniel Svensson nicht verloren. „Ich bin einfach stolz auf meine Jungs“, sagt der Däne und wirkt gerührt. Svenssons Krebserkankung haben seine Mitspieler vom Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke zum Anlass genommen, „um etwas Großes für Daniel zu machen“, wie Arne Niemeyer erklärt.

Groß sind die Namen, die am kommenden Dienstag, 4. Juni, nach Lübbecke in die Merkur-Arena kommen, um dort als „DHB Allstars“ ein Benefizspiel gegen die Mannschaft des TuS N-Lübbecke zu absolvieren, und groß soll jetzt auch der Zuschauerzuspruch werden.

„1400 Karten sind schon weg“, berichtet TuS-Spieler Arne Niemeyer. „Wir hoffen aber, dass es noch viel, viel mehr werden.“ Karten für das Spiel gibt es heute beim Bundesliga-Heimspiel gegen TV Großwallstadt sowie am Dienstag an der Abendkasse, die ab 17.45 Uhr öffnet. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

„Es ist super, dass so ein Spiel stattfindet. Ich hoffe, dass möglichst viel Geld für die kranken Kinder zusammenkommt“, betont Daniel Svensson. Dem 31-jährigen, an einer seltenen Krebsart erkrankten und derzeit eine Therapie durchmachenden Dänen gehe es den Umständen entsprechend gut, versichert er. „Nur habe ich ein bisschen das Gefühl in den Fingerspitzen verloren. Deshalb ist das Werfen nicht so einfach“, berichtet Svensson. Er hofft, am Dienstagabend im Benefizspiel gegen die „DHB-Allstars“ vielleicht einen oder zwei Siebenmeter selber ausführen zu können. „Ich bin dabei“, versichert Daniel Svensson und lacht.

Sein Name wird ohnehin mehrfach vertreten sein. „Alle Spieler bekommen ein Trikot mit der Rückennummer 25 und dem Schriftzug D. Svensson hinten drauf“, verrät Arne Niemeyer. Eines dieser Trikots wird während der Halbzeitpause versteigert. Darüber hinaus haben die Rollstuhl-Basketballer Baskets 96 aus Rahden und die Minis der NSM-Nettelstedt als Einlaufkinder einen Auftritt. Auch Sport1 hat angekündigt, mit einem Team in der Merkur-Arena vertreten zu sein.

„Der Aufwand war groß, doch wir haben tolle Unterstützung erfahren. Da bekommt man erst einmal ein Gefühl dafür, was der Verein die ganze Saison über leistet“, erzählt Jens Schöngarth, der zum engeren Organisationsteam gehört.

Antje Rohlfing und Detlef Siebeking von der PariSozial sind beeindruckt vom Engagement der Spieler des TuS N-Lübbecke und ihrer Helfer. „Die Spieler leisten Vorbildliches. Helfen, da sein, Mut machen – was der TuS jetzt zeigt, findet ähnlich im Kleinen in unserer täglichen Arbeit statt”, erklärt Rohlfing. Ein Teil des Erlöses soll der Krebsberatung der PariSozial, die die Trägerschaft für das Benefizspiel übernommen hat, zugute kommen, der größere Teil geht an die Deutsche KinderKrebshilfe.

„Jetzt freuen wir uns auf den 4. Juni und das Spiel“, bringt es Jens Schöngarth auf den Punkt. · ag

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