B-Kreisligist will mit eingespieltem Team Platzierung verbessern / Effektivere Offensive

TuS Stemwede greift mit eigener Jugend an

+
Heiko Schwacke (links) und Trainer Sven Kassen (rechts) streben mit den neuen Spielern Marcel Plagge, Noel Hartmann, Nico Engelbrecht, Joel Rybak und Ananda Nottbeck einen Platz an der Tabellenspitze an.

Wehdem - In der vergangenen Saison lief vieles nicht rund beim Fußball-B-Kreisligisten TuS Stemwede. Spielertrainer Sven Kassen war aus Varl neu in die Mannschaft gekommen und musste sich erstmal in seine neue Rolle als Trainer finden, dem sehr jungen Kader fehlte die Erfahrung, aufgrund der dünnen Personaldecke und Verletzungspech musste Kassen die Positionen ständig neu besetzen, und am Ende fehlten dann auch die Tore für einen richtig guten Saison-Abschluss. In der kommenden Saison soll sich daran einiges ändern.

Fünf Spieler aus der eigenen Jugend, die in der Vergangenheit schon bei den Herren aushalfen, verstärken den Kader nun dauerhaft. Ananda Nottbeck, Nico Engelbrecht und Noel Hartmann, die ihre Qualitäten bereits in der Mühlenkreisauswahl unter Beweis gestellt haben, kommen direkt aus der A-Jugend. „Die bringen viel Potenzial mit“, ist Kassen überzeugt. Joel Rybak war als A-Jugendlicher zwar bereits für die erste Mannschaft im Einsatz, musste im vergangenen Jahr verletzungs- und ausbildungsbedingt aber pausieren und will jetzt wieder angreifen. Über den Umweg TuS Dielingen kehrt Marcel Plagge nach einem Jahr zum TuS Stemwede zurück. Zwei weitere Neuzugänge, Christian Stelter aus Klein Lessen und Bernd Bauermeister, werden voraussichtlich die zweite Mannschaft ergänzen, in der Stelter auch als Betreuer fungieren soll.

Mit dem größeren Kader steigen auch die Ambitionen. „Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Platzierung erreichen“, sagt Kassen mit Blick auf den sechsten Platz der Vorsaison. Auf einen konkreten Tabellenplatz will er sich nicht festlegen, aber „wenn alle fit bleiben, können wir oben angreifen“.

Besser werden muss in jedem Fall auch die Torausbeute. „Wir haben zu viele dicke Chancen liegen lassen und wichtige Tore nicht gemacht“, weiß Kassen genau, woran es in der vergangenen Saison mangelte. Mit 64 Toren stellte der TuS die zweitschlechteste Offensive der oberen Tabellenhälfte. Das lag aus seiner Sicht nicht unbedingt am „Unvermögen“ der Spieler, sondern vor allem daran, dass die Mannschaft aufgrund von Ausfällen kaum drei oder vier Spiele in derselben Konstellation spielen konnte und Verteidiger schon mal im Angriff aushelfen mussten.

Die bisherige Vorbereitung stimmt Kassen zuversichtlich, dass es etwas werden könnte mit der besseren Platzierung. „Alle Spieler ziehen gut mit. Sie verstehen mehr und mehr, was ich von ihnen erwarte und wie ich spielen möchte“, so Kassen. Die A-Jugendlichen hätten sich gut in die Mannschaft eingefügt und seien sehr lernwillig. Beste Voraussetzungen also für einen Angriff auf die Spitze.

mer

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Kommentare