Fußball-Bezirksliga: Tabellenvorletzter Union Varl empfängt Spitzenreiter SC Vlotho

Außenseiter mit „Premium-Chance“

Die Varler um Andre Lange (v.l.), Arif Arifoglou, Benjamin Drumann, Spielertrainer Philipp Knappmeyer und Lars Meier wollen zwar gegen Vlotho nicht nur mauern, eine stabile Defensive wird aber die Basis des Spiels sein müssen. - Foto: Hanke

Varl - Von Maik Hanke. Die Rollenverteilung ist klar. Union Varl ist Vorletzter. Der SC Vlotho ist Tabellenführer. Leicht machen wollen die Varler es dem Favoriten aber sicher nicht. „Wir werden alles reinwerfen und dann gucken wir, was punktemäßig geht“, sagt Trainer Philipp Knappmeyer vor dem Heimspiel in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr).

Dass Vlotho als Tabellenführer den Vorletzten Varl unterschätzt, sei Varls „kleine Premium-Chance“, sagt Knappmeyer, relativiert den Gedanken aber schnell wieder: Es dürfte sich herumgesprochen haben, dass die Varler seit sechs Heimspielen ohne Niederlage sind. Vier Spiele davon waren im März.

Während die Varler ein Hoch hatten, kriselte es bei Vlotho: Es gab Niederlagen gegen Bad Salzuflen und Bad Oeynhausen und ein Remis gegen Schötmar. Mittlerweile habe der Verein aber „total die Kurve gekriegt“, sagt Knappmeyer. Jetzt ist Vlotho Tabellenführer, für den Verein gehe es um „eine Mega-Menge“. Vlotho spielt in zwei Wochen gegen den punktgleichen FC Preußen Espelkamp – „und da wollen sie sicher nicht vorher Punkte in Varl gelassen haben“.

Dass die Vlothoer den Abstiegskandidaten nicht unterschätzen sollten, müssten sie noch aus dem Hinspiel wissen, als Varl den Hausherren beim 2:2 einen Punkt abtrotzte. Mehr noch: Varl führte zweimal, stand hinten ziemlich sicher, hatte viele Chancen inklusive eines Pfosten- und eines Lattentreffers – und am Ende gab es sogar Lob vom Gegner. „Wir waren einfach gut“, erinnert sich Knappmeyer und hofft, dass eine ähnliche Leistung wieder möglich ist.

„Je länger das Spiel dauert, desto schwerer wird es für Vlotho. Wir müssen ganz lange spielrelevant bleiben“, sagt der Spielertrainer. Wichtig sei vor allem eine stabile Defensive. Besonders aufpassen müsse seine Mannschaft auf Jan-Niklas Linnenbrügger. „Der ist unfassbar schnell“, sagt Knappmeyer. Auch Leon Sobottka sei ein technisch unheimlich guter Spieler.

Auf Seiten der Varler füllen sich die Reihen wieder. Fehlen werden zwar Mario Niestrath und Marcel Rosengarten, dafür sind Arif Arifoglou und Sebastian Burkert wieder dabei. Dem zuletzt erkrankten Burkert dürfte der Spielausfall gegen Bad Oeynhausen am Donnerstag in die Karten gespielt haben. Knappmeyer hofft, dass auch Jens Meier wieder im Kader steht. Wegen einer Prellung am Sprunggelenk hatte Meier zuletzt pausieren müssen.

Besonders auf den Außenpositionen im Mittelfeld ergibt sich so „eine gewisse Bewerberlage“, sagt Knappmeyer. Er hat vier Alternativen für zwei Positionen: Timo Meyer, Lars Meier, Arif Arifoglou und Dominik Wehbrink.

Vielleicht noch wichtiger als die Außen ist die Mitte: „Natürlich braucht es ein dichtes Zentrum“, sagt Knappmeyer. Nach zuletzt guter Leistung ist Marco Hodde auf der Sechs gesetzt.

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