Union Varl ist gewarnt vor zweitem Bezirksligajahr / Numrich: Derby gewinnen

Aufstieg, Klassenerhalt und Wunsch nach Bestätigung

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Sebastian Hagemann (l.) und Marcel Rosengarten – beiden traut Union Varls Trainer Sebastian Numrich den Sprung in die Bezirksliga zu. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthVARL · Aufstieg, Klassenerhalt, Abstieg. So erging es dem VfL Frotheim. Aufstieg und Klassenerhalt heißt es bei Union Varl, wo man vor der zweiten Saison in der Fußball-Bezirksliga gewarnt ist. „Es wird nicht leichter als im ersten Jahr. Doch wir wollen bestätigen, dass unser Auftritt in der Bezirksliga keine Eintagsfliege war“, betont Trainer Sebastian Numrich.

Der 34-jährige Coach nahm sich am Dienstagabend Zeit für die Pressevertreter, doch ab und zu ging sein Blick wieder zum Spielfeld, wo seine Mannen auf dem Kleinfeld trainierten. Numrich muss die Spannung, die sich am letzten Spieltag der Vorsaison in einer Nicht-Abstiegs-Feier entlud, wieder aufbauen. „Uns fällt ja nichts in den Schoß“, meint Numrich vielsagend mit Blick auf seine durchgeschwitzten Spieler.

Den Aufenthalt in der Bezirksliga um ein weiteres Jahr zu verlängern, hält der Varler Coach für „schwierig, aber machbar“. Das habe die vergangene Saison gezeigt, in der den Jungs vom Dorf diese Leistung sicherlich nicht überall zugetraut worden war. „Wir haben von 34 Spielen 18 nicht verloren. Auch damit haben wir bewiesen, dass wir zu Recht in die Bezirksliga gehören. In der kommenden Saison wäre es natürlich schöner, wenn wir den Klassenerhalt ein bisschen früher klar machen könnten“, schmunzelt Numrich, der auf das Endspiel am letzten Spieltag in Hausberge „gut hätte verzichten können“. Jetzt möchte er mit seinem Team das Vorjahresergebnis verbessern und die 40-Punkte-Marke knacken.

Dafür wurde der Kader zumindest in der Breite um zwei Spieler verstärkt. Sowohl Sebastian Hagemann vom TuSpo Rahden als auch Marcel Rosengarten vom TuS Stemwede haben noch keine Bezirksligaerfahrung, doch Numrich traut beiden den Sprung zu. „Wie wichtig ein großer Kader ist, hat man ja in der vergangenen Saison gesehen, als wir jede Menge Ausfälle hatten. Ich hoffe, dass wir diesmal vom Verletzungspech verschont bleiben.“ Die in der Endphase der vergangenen Saison verletzten Sebastian Lange und Jens Meier sind jedenfalls wieder dabei.

In den wenigen personellen Veränderungen (Abgänge gab es keine) sieht der Varler Coach (im vierten Jahr) sogar einen Vorteil: „Die Mannschaft muss sich nicht großartig einspielen und ist mit den Erfahrungen aus der vergangenen Saison reifer geworden. Der Kader hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft, deshalb genießt er mein vollstes Vertrauen.“

Ein besonderes Saisonziel formuliert Sebastian Numrich dann aber doch noch. „Wir wollen mindestens ein Derby gewinnen, was uns in der vergangenen Saison ja nicht gelungen ist.“ Gelegenheit dazu haben die Varler gegen Tengern II und jetzt auch in den reizvollen Duellen gegen die beiden Teams des FC Preußen Espelkamp.

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