Volleyball: SG Levern-Rahden gewinnt erstes Verbandsliga-Spiel 

Aufsteiger schlägt Absteiger

Dennis Latzel (l.) und Eike Dyck von der SG Levern-Rahden haben mit ihrer Mannschaft ihr erstes Spiel in der Volleyball-Verbandsliga mit 3:0 gegen Bielefeld III gewonnen. - Fotos: Pollex

Wehdem - Die Volleyballer der SG Levern-Rahden I haben zum Saisonauftakt in der Verbandsliga mit einer überzeugenden Leistung gewonnen. Auch die zweite Mannschaft holte in der Landesliga einen Sieg – trotz zunächst klaren Rückstands. Große Moral bewies in der Frauen-Bezirksklasse auch der SSV Pr. Ströhen I, der den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfuhr. Weniger gut lief es für Landesligist SG Holzhausen/Rahden.

Männer-Verbandsliga: SG Levern-Rahden – Telekom Post SV Bielefeld III 3:0 (25:23, 25:18, 27:25). Der Aufsteiger zeigte einen starken Auftritt gegen den Oberliga-Absteiger und fuhr zum Saisonauftakt einen deutlichen Sieg ein. „Wir sind sehr zufrieden. Das gibt uns Mut für die nächsten Aufgaben“, sagte SG-Mannschaftsführer Eike Dyck. „Wir haben gesehen, dass wir in dieser Liga mithalten können, uns nicht zu verstecken brauchen und mit breiter Brust auftreten können.“

Veit Steinbreis (l.) und Simon Arning steigen am Netz hoch und holten mit der SG Levern-Rahden II den ersten Saisonsieg.

Die Levern-Rahdener begannen vor ungewöhnlich großer Kulisse nervös, lagen zunächst mit 2:7 hinten. Dann sei aber laut Dyck ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, und der Außenseiter kämpfte sich nicht nur auf 14:14 heran, sondern gewann den Satz mit 25:23. Danach lief es immer besser. „Der zweite Satz war fast frei von jeglichen Fehlern“, freute sich Dyck. Die SG spielte variable Angriffe, und Libero Daniel Kopp „hat echt Bälle geholt, die hätte kein anderer geholt“, lobte Dyck. Der Satz ging mit 25:18 klar an die Hausherren.

Der dritte Satz war dann ein Spiel auf Messers Schneide. Die Rahdener wehrten zwei Satzbälle der Bielefelder ab und holten sich daraufhin auch den dritten Durchgang. „In dieser Deutlichkeit war das nicht zu erwarten“, sagte Dyck über den 3:0-Sieg. „Je länger das Spiel gedauert hat, desto größer wurde unser Selbstbewusstsein.“

Männer-Landesliga: SG Levern-Rahden II – SC Halle II 3:2 (15:25, 17:25, 25:21, 25:22, 15:13). Im zweiten Saisonspiel gab es den ersten Sieg für den Aufsteiger. Nach zwei hoch verlorenen Sätzen sah bei den Levern-Rahdenern schon alles nach einer klaren Niederlage aus. Doch die Männer um Spielertrainer Bernd Harrmann erkämpften sich die nächsten zwei knappen Sätze – und setzten der Aufholjagd mit dem Sieg im Tie-Break die Krone auf.

Männer-Bezirksliga: TV F.A. Levern II – VfB Gorspen-Vahlsen 0:3 (12:25, 13:25, 19:25). Chancenlos war das junge Bezirksliga-Team aus Levern gegen Gorspen-Vahlsen und kassierte im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage. Die ersten beiden Sätze verloren die Leverner haushoch. Im dritten Satz war es etwas knapper. Für einen Gewinn des Spiels kam die Mannschaft aber nicht in Frage.

Frauen-Landesliga: SC Halle – SG Holzhausen/Rahden 3:0 (25:17, 26:24, 25:18). „Das Spielergebnis gibt nicht den tatsächlichen Spielverlauf wieder“, findet Ann-Kathrin Schierbaum von der SG Holzhausen/Rahden. „Lange Zeit konnte man mit dem starken Team aus Halle auf Augenhöhe mitspielen, und ein Satzgewinne wäre durchaus verdient.“

Motiviert startete der Aufsteiger in den ersten Satz und konnte bis zur Hälfte des Satzes noch gut mit dem starken Gegner aus Halle mithalten, berichtet Schierbaum. Dann schlichen sich aber Nervosität und Fehler ins Spiel ein, sodass die Hallerinnen sich zum Satzgewinn absetzten.

Im zweiten Satz lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die SG sogar mit drei Punkten in Führung ging. Besonders Außenangreiferin Berit Kükelhan brachte jeden Angriffsschlag sicher im Feld des Gegners unter. Am Ende des Satzes hatten die Frauen aus Halle allerdings das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und entschieden auch diesen Satz für sich. Im dritten Satz zeigte die SG dann wieder eine ähnliche Leistung wie im ersten, hielt zunächst mit, verlor dann aber die letzte Konsequenz in ihrem Spiel.

Frauen-Bezirksklasse: TV FA Levern – SSV Pr. Ströhen 2:3 (25:20, 25:21, 25:27, 17:25, 11:15). Die Pr. Ströherinnen gewannen auch ihr zweites Ligaspiel – und drehten ein 0:2 in ein 3:2. Die ersten beiden Sätzen hätte ihre Mannschaft regelrecht verschlafen, berichtet SSV-Trainerin Claudia Böhne. Die Annahme klappte zwar, aber im Angriff konnte ihr Team nicht punkten. Dazu kamen viele verschlagene Angaben. „Trotz spektakulärer Rettungsaktionen von Tanja Döpke bekamen wir keinen Fuß an den Boden“, teilt Böhne mit. So gingen die Sätze mit 25:20 und 25:21 an Levern.

Erst im dritten Durchgang drehte der Bezirksliga-Absteiger auf. Die Punkte waren schwer umkämpft, doch beim Stand von 24:24 behielten die Pr. Ströherinnen die Nerven und gewannen den Satz mit 27:25. Das gab Auftrieb für das weitere Spiel. Den vierten Satz gewann der SSV klar. Tanja Rose setzte sich auf der Außenposition mit gezielt gelegten Bällen gegen die gegnerische Abwehr durch und Carolin Klostermeyer als Zuspielerin versorgte die Angreifer mit variablen Bällen.

Im Tie-Break lagen die Pr. Ströherinnen zunächst mit 6:11 zurück. Dann servierte Michelle Krüger neun starke Aufschläge in Folge und holte doch noch den Sieg für ihr Team.

Frauen-Bezirksklasse: TuS Stemwede – SSV Pr. Ströhen II 3:0 (25:18, 26:24, 25:15). Starke diagonale Angriffe waren der Schlüssel zum Erfolg für die Stemwederinnen im ersten Satz, berichtet Dörte Halve für die SSV-Zweite. Im zweiten Satz sei ihre Mannschaft aber ganz anders aufgetreten. Gute Pr. Ströher Angriffe und Missverständnisse bei den Spielerinnen des TuS führten zum 24:24. In dieser entscheidenden Phase behielten die Stemwederinnen aber den kühleren Kopf. Im dritten Satz lief es ähnlich wie im ersten: Der SSV konnte die diagonalen Angriffe nicht verarbeiten und verlor den Satz deutlich mit 15:25. Stemwede ist nun Tabellenerster, Pr. Ströhen II Letzter. - han

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