Voltigieren: Wehdem-Oppendorf feiert Platz zwei bei Wettkampf in Leverkusen / Steinkuhle: Defizite in Pflicht beheben

Aufholjagd mit Sprung aufs Treppchen

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Saskia Steinkuhle und ihre Mädels strahlen. Sie haben ihre Aufholjagd mit Platz zwei gekrönt. · Fotos (2): Lena Klages

Stemwede - Ein aufregendes und emotionales Wochenende beim Fünf-Länder-Vergleichswettkampf in Leverkusen liegt hinter den Voltigiererinnen des RV Wehdem-Oppendorf. Dort landeten die Mädchen von Longenführerin Saskia Steinkuhle nach einer famosen Aufholjagd noch auf Platz zwei.

Turnerisches Können mit einem Lächeln: Kira Steinmann im Standspagat und Kristin Brink mit der Nadel.

Als eine von zwei westfälischen Mannschaften der Leistungsklasse M* durfte das Team aus Stemwede mit Isabel Keller, Eileen Redeker, Melissa Redeker, Johanna Keiser, Antonia Brennemann, Kira Steinmann, Kristin Brink, Sabrina Sühring und Pia Hubert die Reise zur schönen und großzügigen Anlage des Reitvereins Bayer Leverkusen antreten. Dort stand das Team um Longenführerin Saskia Steinkuhle am Samstag zur Pflicht bereit und eröffnete die Prüfung der M*-Gruppen – jedoch nicht wie gewünscht. Versehen mit ein paar kleinen Fehlern lieferten die Oppendorferinnen diesmal definitiv nicht ihre beste Leistung ab. Im Laufe der Prüfung wurde mehr und mehr klar, dass im Starterfeld der zehn Mannschaften die Oppendorfer eher mittelmäßig abgeschnitten hatten; Platz acht hieß es vorerst. Leicht geknickt versuchten die Mädchen den Tag zu verarbeiten.

Der Sonntag begann mit dem Anfeuern der anderen westfälischen Mannschaften in den anderen Leistungsklassen. Nach einer gründlichen Vorbereitung auf die Kür konnte das neunköpfige Oppendorfer Team mit seinem Pferd Chameur ganz entspannt einlaufen, denn mit einem achten Platz nach der Pflicht gab es nun ja nichts mehr zu verlieren. Dass ihre Stärken in der Kür liegen, wussten die Oppendorfer, dass diese aber in Leverkusen so sauber und ausdrucksstark wie noch nie klappen würde, war dann doch eine große freudige Überraschung. Nun hieß es abwarten, wie die restlichen Teams sich präsentieren.

Eine Kür nach der anderen folgte und am Ende konnte es keiner der Teammitglieder und mitgereisten Fans so recht fassen: Mit einer Wertnote von 6,156 platzierten sie sich hauchdünn vor dem Drittplatzierten auf Platz zwei im Gesamtklassement. Mit einer absolut furiosen Aufholjagd hatten die Oppendorferinnen es doch noch auf das Treppchen geschafft ! Überglücklich, aber auch kaputt von dieser emotionalen „Berg- und Talfahrt“, machten sich die Mädchen am Abend auf den Rückweg.

Nächste Reise

nach Stuttgart

Von Ausruhen kann zur Zeit aber keine Rede sein, denn für die dritte Mannschaft des RFV Wehdem-Oppendorf geht es schon in rund drei Wochen zum Deutschen Voltigierpokal nach Donzdorf bei Stuttgart. „Und dafür müssen noch die Defizite in der Pflicht behoben werden“, betont Trainerin Saskia Steinkuhle. · DK

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