Fußball-Bezirksliga: Union Varl hofft nach 1:5-Niederlage weiter auf ein Wunder

Aufgeben nicht im Vokabular

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Lars Meier (rechts) traf gegen den FC Bad Oeynhausen zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss. Am Ende wurde es doch eine deutliche Niederlage.

Varl - Der Blick auf die Tabelle und das Restprogramm gibt wenig Hoffnung, doch Aufgeben gehört bei Union Varl und Trainer Philipp Knappmeyer nicht zum Vokabular, auch wenn sich die Situation des Vorletzten der Fußball-Bezirksliga nach der 1:5-Niederlage gegen den FC Bad Oeynhausen am Dienstagabend nicht eben verbessert hat. Für den Sprung über den Strich müssen die Varler Stand jetzt in den letzten sechs Saisonspielen elf Punkte sammeln – und darauf hoffen, dass die Konkurrenz möglichst nicht mehr punktet.

Es gibt aber aus Sicht Knappmeyers auch zwei Punkte, die für ein Wunder im Abstiegskampf sprechen. Zum einen haben die Varler in den letzten sechs Spielen fünf Mal Heimrecht. „Unsere Auswärtsbilanz ist eine Katastrophe. Darum ist es ganz gut, dass wir so oft zuhause spielen“, so Knappmeyer. Optimistisch stimmt ihn auch die Art und Weise, in der sich seine Mannschaft zuletzt präsentiert hat. Nach zwei blutleeren Auftritten legten die Varler gegen FC Bad Oeynhausen ein hohes Engagement an den Tag und kamen nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 durch Lars Meier (76.) bis fünf Minuten vor Schluss sogar für einen Punkt infrage. Erst nach dem 1:3 in der 84. Minute brachen die Gastgeber ein. „Das war der Genickbruch“, so Knappmeyer, aus dessen Sicht der Schiedsrichter eigentlich auf aktives statt passives Abseits eines Oeynhauser Spielers hätte entscheiden müssen.

„Ich kann damit leben, dass wir verloren haben, weil wir viel investiert haben“, macht der Trainer seiner Mannschaft trotz der schwachen Schlussminuten keinen Vorwurf. Es habe sich am Ende bemerkbar gemacht, dass seine Mannschaft nur einen Tag Pause gehabt habe, Bad Oeynhausen dagegen neun Tage. Alles in allem sei seine Mannschaft viel aktiver in den Zweikämpfen gewesen und habe sich gute Torchancen erarbeitet. Darauf wollen die Varler am Sonntag gegen den FT Dützen aufbauen. J mer

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