Preußen Espelkamp 2:0 gegen Bad Oeynhausen

Arbeitssieg im Spitzenspiel

Espelkamps Benjamin Rossel (r.) lässt sich für das wichtige 1:0 gegen Bad Oeynhausen feiern. - Foto: Pollex

Espelkamp - Nach dem Schlusspfiff pustete Uwe Korejtek erst einmal durch. „Ich glaub', ich hab' Kopfschmerzen“, sagte der Trainer des FC Preußen Espelkamp nach dem 2:0 (0:0)-Arbeitssieg im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Bad Oeynhausen. Für die Adlerträger trafen Benjamin Rossel und Sascha Manske.

Die unter der Woche auf Tabellenplatz zwei abgerutschten Espelkamper bleiben durch den Sieg punktgleich mit Tabellenführer SC Vlotho, der im Parallelspiel mit 7:1 gegen den SV Kutenhausen/Todtenhausen gewann.

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Korejtek nach dem Sieg. Bei gutem Wetter, aber auf zerfurchtem Geläuf gab es für die Zuschauer im Albert-Pürsten-Stadion kein wirklich schönes Spiel zu sehen. Korejtek: „Hier kann man nicht Golf spielen. Hier muss man Leidenschaft zeigen.“ Und die fehlte den Espelkampern in der ersten Hälfte, monierte der Coach.

Nach einer vorsichtigen Abtastphase zu Beginn des Spiels hatten die Gäste in der 14. Minute die erste große Chance. Hashem Celik steckte den Ball mit viel Übersicht in die Schnittstelle der Abwehr. Dort stand Timo Mühlmeier und kam zum Abschluss. Keeper Dorian Beil musste sich ganz lang machen, um noch mit den Fingerspitzen an den Ball zu kommen. Beim FC Preußen gelang nach vorne nur wenig.

Mitte der ersten Hälfte gleich doppeltes Pech für die Espelkamper: Zunächst verletzte sich Cristian Nasui bei einem Pressschlag und musste ausgewechselt werden (31.). Sascha Manske kam. Nur zwei Minuten später musste Daniel Penner mit einer Leistenverletzung raus. Daniel Fritz ersetzte ihn. Torlos ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begannen beide Teams mutiger. Das 1:0 in der 62. Minute fiel allerdings aus dem sprichwörtlichen Nichts. Benjamin Rossel hielt aus rund 25 Metern einfach mal flach drauf – und traf. „Ein 1:0 ist eine Riesenbasis, um so ein Spiel zu gewinnen“, sagte Korejtek. Die Bad Oeynhauser beschwerten sich nach dem Tor vergeblich, dass ein Espelkamper Spieler im Abseits die Sicht des Torhüters verdeckt habe.

Danach waren wieder zweimal die Gäste gefährlich: Mit einem Kopfball hatten sie schon Torhüter Dorian Beil überwunden, ein Verteidiger köpfte den Ball aber noch von der Linie (65.). Wenig später schoss Jonas Martens aus guter Position brandgefährlich links vorbei (73.).

Die Espelkamper kamen nur selten zwingend vors Tor, verwerteten aber ihre beste Chance. Ausgangspunkt des 2:0 war einer der berüchtigten Freistöße von Watschagan Harutjunjan aus dem Halbfeld. Zunächst blockten die Bad Oeynhauser einen Torversuch, im zweiten Anlauf landete der Ball dann bei Sascha Manske, der sein Bein hin hielt und die Kugel über Gäste-Torhüter Tim Viergutz ins Tor manövrierte (78.). - han

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