Altliga-Hallenkreismeisterschaften starten am 25. Oktober / Ü40er und Ü45 müssen häufiger antreten / Endspieltag wieder in Lübbecke

Los-Pech für Rahdener Altherren-Mannschaften

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Marco Tielbürger (Mitte) nahm unter den Augen von Stephan Kleinschmidt (rechts) die Auslosung vor. Andreas Vahrenkamp hielt die Ergebnisse schriftlich fest.

Varl - Ob es nun das Salz in der Suppe ist oder eher ärgerlich, darüber gehen die Meinungen wohl auseinander. Die Ü32- und Ü50-Herren der Rahdener Fußball-Vereine könnten ihre Stadtmeisterschaften im Grunde absagen. Sie werden nämlich – zumindest inoffiziell – schon bei der Altliga-Hallenkreismeisterschaft ausgetragen. In beiden Altersklassen treten Union Varl, TuSpo Rahden, Eintracht Tonnenheide und SSV Pr. Ströhen in derselben Gruppe an. „Schuld“ ist Marco Tielbürger, Geschäftsführer Fußball bei Union Varl, der am Dienstagabend beim Altliga-Staffeltag die Auslosung vornahm.

Die Hallenrunde startet am Samstag, 25. Oktober, mit insgesamt 73 Teams – genauso viel wie in der Vorsaison. Gespielt wird dieses Mal in zehn Hallen: Rahden, Wehdem, Levern, Dielingen, Pr. Oldendorf, Espelkamp, Hüllhorst und Tengern sowie Kreis- und Stadtsporthalle Lübbecke. In Lübbecke – die Halle steht noch nicht fest – wird auch wieder der Finaltag am 28. März ausgetragen. Die Halbfinals finden am 21. März in Hüllhorst statt.

Etwas anstrengender als gewohnt wird die Hallenrunde dieses Mal für die Ü40- und Ü45-Fußballer. Weil deutlich mehr Hallenzeiten als in der Vergangenheit zur Verfügung stehen und die Zahl der teilnehmenden Mannschaften in diesen Altersklassen überschaubar ist, wird jeweils nur eine Gruppe gebildet. Die Ü40-Spieler müssen somit zehnmal antreten, die Ü45er achtmal.

„Das wird für die Jungs eine lange Nacht“, ist sich Andreas Vahrenkamp, der die Hallenrunde gemeinsam mit Stephan Kleinschmidt und Bernd Diekhoff organisiert, sehr wohl bewusst. Die Alternative wäre allerdings gewesen, dass jedes Team nur viermal spielt, bevor es in die Viertelfinals geht. Mehrere Vereine hätten angedeutet, dass ihnen das zu wenig ist, so Vahrenkamp. Die beiden Erstplatzierten beider Altersklassen ziehen direkt ins Halbfinale ein, die dritt- bis sechstplatzierten spielen jeweils ein kleines Viertelfinale aus.

In den übrigen Altersklassen hat sich am Austragungsmodus nichts geändert. Die 23 Ü32-Mannschaften spielen die Vorrunde in drei Gruppen, die jeweils vier Besten ziehen in die Zwischenrunde ein. Gleiches gilt für die 17 Teams der Ü50. Die Auslosung erfolgt einen Tag nach den letzten Vorrundenspielen am Sonntag, 25. Januar.

Sehr zur Freude von Andreas Vahrenkamp erwacht auch die schon totgesagte Ü32 II wieder zum Leben. 13 Mannschaften treten in dieser Saison an, mit dem VfL Frotheim ist der Titelverteidiger allerdings erstmals nicht am Start. Die jeweils vier Besten der beiden Vorrunden-Gruppen treffen direkt im Viertelfinale aufeinander.

Im Rückblick auf die Vorsaison sprach Karl-Heinz Eickenhorst, Vorsitzender des Fußball-Kreises, von einer dank des Einsatzes des Organisationsteams und der Schiedsrichter erfolgreichen Hallenrunde. Für die kommende Serie wünsche er sich, dass es bei allem Ehrgeiz immer fair zur Sache gehen werde.

mer

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