Handball-Bundesliga: Ales Pajovic freut sich auf Spiel beim alten Klub

„Alles möglich – auch für uns in Magdeburg“

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Herausragend im Derby: Ales Pajovic gelangen in Minden acht Treffer. Heute kehrt er nach Magdeburg zurück. ·

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Lübbeckes Rückraumspieler Ales Pajovic spielte bis Februar 2013 für den SC Magdeburg, Torhüter Dario Quenstedt war zwei Jahre beim TuS unter Vertrag, ehe er nach Magdeburg zurückkehrte, wo er am Donnerstag beim Heimsieg gegen den THW Kiel stark auftrumpfte.

Auch die Lübbecker erlebten ein emotionales Highlight mit dem Derbysieg bei GWD Minden am Freitag. Es gibt also einige Berührungspunkte zwischen den Handball-Bundesligisten SC Magdeburg und TuS N-Lübbecke vor dem Aufeinandertreffen heute Abend in der Magdeburger Getec-Arena (Anwurf 20.15 Uhr).

„Das Spiel der Magdeburger gegen Kiel hat gezeigt, dass in der Bundesliga alles möglich ist, also auch für uns in Magdeburg“, meint Ales Pajovic. Der Slowene war beim Derbysieg in Minden einer der herausragenden Spieler beim TuS, acht Tore gelangen dem Rechtshänder. „Ich habe derzeit keine Probleme mit Verletzungen und das Selbstvertrauen ist da. Ich bin fit für Magdeburg“, so Pajovic.

Sein Trainer, Dirk Beuchler, spricht von einem „sehr schweren Spiel in Magdeburg, auf das wir uns gezielt vorbereiten müssen. Magdeburg stellt eine starke Abwehr und spielt dann über die erste und zweite Welle mit viel Tempo nach vorn. Aber auch wir haben zuletzt konstant gespielt und können Selbstvertrauen mit nach Magdeburg nehmen.“

Verzichten müssen die Lübbecker, denen zuletzt drei Auswärtssiege in Folge gelangen, auf Arne Niemeyer aufgrund einer Schleimbeutelentzündung im rechten Knie, er wird auch am Samstag, 19. Oktober, im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen (19 Uhr) fehlen. Dennis Wilke, Jens Schöngarth (Rücken) und Drago Vukovic (Fleischwunde am Finger) wollen sich durchbeißen.

Gastgeber SC Magdeburg hat einige Ausfälle zu beklagen, die das Team von Trainer Frank Carstens jedoch im Spiel gegen Kiel mit unbändigem Einsatz und einer hohen Effektivität im Abschluss wettmachte. Spielmacher Michael Haaß ist nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel erstmals wieder dabei, mit Nationalspieler Stefan Kneer, Rechtsaußen Robert Weber und Bartosz Jurecki am Kreis verfügen Magdeburgs „Gladiators“ über weitere gefährliche „Waffen“ im Angriff.

Für TuS-Coach Dirk Beuchler steht deshalb schon vor dem Anpfiff fest: „Wir werden in Magdeburg eine sehr gute Leistung brauchen.“

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