Fünf Nordkreis-Mannschaften in der Fußball-Kreisliga-A

Alle sind heiß auf den Start

Gegen TuS Tengern schlugen sich Henrik Teske und der TuS Stemwede achtbar. Morgen geht’s gegen den SV Schnathorst.  - Foto: Russ

Wehdem - Von Willi Pries. Die Sommerpause war zwar nicht richtig lang, aber trotzdem können es die Kreisliga-Fußballer kaum abwarten, wieder in den Wettkampfmodus zu schalten.

Gleich fünf Teams aus dem Nordkreis, so viele wie seit Jahren nicht mehr, werden am Sonntag in die neue Saison der Fußball-Kreisliga A starten. Mit den vorderen Plätzen werden sie aber voraussichtlich nichts zu tun haben. Als Favoriten gelten die Reserve des TuS Tengern und Bezirksliga-Absteiger SuS Holzhausen.

„Die Jungs sind heiß und wollen endlich wieder spielen“, verrät Sven Kassen, Spielertrainer des TuS Stemwede. Der Tatendrang seiner Jungs ist durchaus verständlich. „Wir haben eine tolle Saison mit dem Aufstieg gekrönt und wollen uns jetzt mit den Spielen in der höheren Liga belohnen und uns in der Kreisliga A etablieren“, so Kassen. Er kann auf eine gute Vorbereitung zurückblicken und lobt den Trainingseifer seiner Spieler. „Es haben alle super mitgezogen, wir hatten trotz der Urlaubszeit immer eine sehr gute Beteiligung“, freut sich der Spielertrainer.

Dass die erste Pokalrunde für sein Team auch gleich die letzte war, stört nicht. Gegen den TuS Tengern aus der Landesliga verkauften sich die Stemweder teuer und hielten im Rahmen der Möglichkeiten dagegen. „Das Tengern irgendwann die Tore machen würde, war klar. Mit dem 0:5 können wir gut leben, wir haben gut gekämpft und nichts hergeschenkt“, hebt Kassen hervor.

Etwas ärgerlich war jedoch der erste Gegentreffer kurz vor der Halbzeit. Stemwedes Ex-Bürgermeister Gerd Rybak hatte der Mannschaft eine großzügige Bierspende versprochen, wenn sie bis zur Pause ohne Gegentor bleiben würde. Das 0:1 von Vitali Loginov in der Schlussminute der ersten Hälfte rettete Rybak vor der Einlösung seines Versprechens. Mit dem SV Schnathorst wartet am ersten Spieltag eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe auf den Aufsteiger. „Bis auf Dominic Heyn und Daniel Hegerfeld können wir in Bestbesetzung antreten und werden alles geben“, kündigt Kassen an.

Für den SSV Pr. Ströhen war die Sommerpause sogar noch etwas kürzer als für die anderen Teams in der Liga. Mit dem Relegationsspiel um den Klassenerhalt musste der SSV in die „Verlängerung“, einen Nachteil sieht der neue Spielertrainer Andre Krause deshalb aber nicht. „Dadurch ist die Mannschaft eher noch enger zusammen gerückt und sollte wohl auch gewarnt sein.“ Er will vor allem schnell Punkte sammeln, um ein Polster zu den unteren Plätzen zu schaffen. „Die Liga ist bis auf zwei oder drei Mannschaften im oberen Bereich sehr ausgeglichen. Es gibt keine Mannschaft, die ich in der Abstiegszone sehe, kein Kanonenfutter. Aber gerade das macht es auch sehr gefährlich“, warnt Krause.

Er zeigt sich sehr zufrieden mit der Vorbereitung und hat mit der Mannschaft viel im taktischen Bereich arbeiten können. „Läuferisch waren die Jungs sowieso topfit. Mein Vorgänger Marcell Katt hat mir die Mannschaft in sehr guter Verfassung überlassen“, so der neue SSV-Coach. Dass es am ersten Spieltag gleich gegen den Meisterschaftsfavoriten TuS Tengern II geht, sieht er nicht unbedingt als Nachteil. „Vielleicht ist es sogar besser, wenn man sie gleich zum Start hat, wenn sie noch nicht so eingespielt sind“, hofft er.

TuRa Espelkamps Coach Willy Rogalsky freut sich auf die neue Saison.  - Foto: Pries

Mit einem Derby starten TuRa Espelkamp und der TuSpo Rahden in die neue Spielzeit. „Das wird ein schwieriges Jahr für uns“, meinte Rahdens Trainer Martin Neumann beim Trainingsauftakt vor einigen Wochen. Mit dem Abgang der Leistungsträger Daniel Kamolz und Tristan Groß haben die Rahdener viel Qualität verloren. Oberstes Ziel für die Rahdener dürfte daher der Klassenerhalt sein.

Anders sieht es da bei den Turanern aus. „Wir gehen mit einem breiten Kader in die Saison und sind auf vielen Positionen doppelt besetzt“, freut sich Coach Willy Rogalsky und hofft auf einen gesunden Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. „Es kann sich keiner hängenlassen, alle müssen Gas geben“, so der TuRa-Coach. Er wünscht sich vor allem mehr Konstanz in den Auftritten seiner Mannschaft. 

„Im letzten Jahr hätten wir an einem guten Tag jeden Gegner geschlagen. Aber an einem schlechten Tag hätten wir auch gegen jeden verloren. Das müssen wir abstellen“, so Rogalsky, der vor dem ersten Spiel nicht viel Zeit für motivierende Ansprachen investieren will. „Das kann ich mir sparen. Die Jungs sind auch so alle heiß auf den Start“, meint er. „Außerdem geht es gleich ins Derby gegen Rahden, und es werden sicher einige Zuschauer am Platz sein. Besser geht’s doch gar nicht zum Auftakt“, freut sich Rogalsky auf den ersten Spieltag.

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