Fußball: Herausforderung und Offensiv-Potenzial für Tevfik Cengiz bei Türk Gücü

„Alle bei Laune halten“

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthESPELKAMP · Es wird nicht einfach in der kommenden A-Liga-Saison gegen Türk Gücü Espelkamp zu gewinnen. Noch schwieriger wird es allerdings, gegen Türk Gücü „zu null“ zu spielen. Der nun von Tevfik Cengiz trainierte Vorjahresvierte ist nämlich in der Offensive herausragend besetzt.

„Wir spielen hinten mit einer Zweierkette, der Rest stürmt“, lacht Tevfik Cengiz. Ernster wird der neue Trainer von Türk Gücü bei der Formulierung des Saisonziels: „Die Mannschaft ist absolut offensiv ausgerichtet. Da haben wir super Möglichkeiten. Mit diesem Potenzial müssen wir in der Tabelle einfach ganz oben mitspielen.“

Mahmut Salin im Tor, in der Abwehr Benny Rossel, Hüseyin Özal, Mehmet Bodur und David Ghebre, im defensiven Mittelfeld Anil Engin, eine Flügelzange mit Michael Swierczewski auf der rechten und Hüseyin Haliloglou auf der linken Seite, Anil Kaya als Zehner sowie Serkan Bodur und Ali Ali Oglou im Sturm – so oder ähnlich könnte die (Respekt einflößende) Top-Elf der Türken aussehen. Spieler wie Mustafa Duru, Ahmet Torun, Volkan Yildirim, Trainersohn Saim Cengiz oder die aus der A-Jugend nachrückenden Gökan Sari und Osman Türkmen in der Hinterhand.

Die Herausforderung, der sich der 43-jährige Tevfik Cengiz damit stellt, liegt auf der Hand: „Ich muss alle bei Laune halten !“ Nur dann werde es bei den Espelkampern ruhig bleiben und sich der Erfolg einstellen.

Der im Fußballkreis Lübbecke bekannte und beliebte Tevfik Cengiz macht sich in dieser Hinsicht nichts vor. „Auch für mich ist die Arbeit in diesem Verein eine Herausforderung, das weiß ich ja aus der Vergangenheit. Ich habe den Verantwortlichen unmissverständlich gesagt, dass ich meine Linie konsequent durchziehen werde, und genau das habe ich vor“, sagt Cengiz.

Der frühere Rahdener ist sich darüber im klaren, einige Spieler in seinen Reihen zu haben, die nicht ganz einfach zu führen sind. Zum Beispiel Neuzugang Anil Kaya. „Ein überragender Mann. Er allein kann zwei, drei Gegenspieler beschäftigen. Dafür muss aber auch sein Kopf mitspielen“, meint Cengiz.

Entgegen anderer Erwartungen blieb die Liste der Abgänge überschaubar. „Michael Swierczewski hatte mehrere Anfragen, hat sich aber dafür entschieden, hier zu bleiben“, freut sich der Coach. Eine wichtige Rolle in Cengiz' Überlegungen spielt zudem Ali Ali Oglou, der in der vergangenen Saison mit einem Schien- und Wadenbeinbruch sehr lange ausgefallen war. „Er macht jetzt seine ersten Testspiele. Dann wird man sehen, wie weit er schon wieder ist“, berichtet Tevfik Cengiz und hofft natürlich, dass der frühere Landesliga-Stürmer zu seiner alten Torgefährlichkeit zurückfindet.

Spätestens dann wird es für jeden Gegner in der Kreisliga A äußerst schwer, gegen Türk Gücü „zu null“ zu spielen.

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