Alexander Berner mit Mühlenkreisauswahl beim FreewayCup 2015 dabei

Erst Muffensausen, „doch auf dem Platz ist das geil“

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Bereit für den Anpfiff am Samstag: Das Mühlenkreisteam 2015 mit ihren Trainern.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Im Vorjahr kam das Aus in der ersten K.O.-Runde gegen den 1. FC Nürnberg. Diesmal will der Außenseiter nicht so schnell das Feld räumen. Die Rede ist von der Mühlenkreisauswahl, der am kommenden Wochenende in der Lübbecker Kreissporthalle bei den inoffiziellen Deutschen Hallenfußballmeisterschaften der U16-Junioren um den FreewayCup 2015 die Sympathien der Zuschauer gehören.

„Im vergangenen Jahr hatten wir die individuell besseren Spieler, jetzt sehe ich uns als Mannschaft stärker“, betont Heinz Zwingmann. Der Routinier hinter der Bande und Guido Meisenberg teilen sich erneut den Trainerjob bei der Minden-Lübbecker Auswahl, die im Konzert der besten deutschen U16-Mannschaften erneut als Lokalmatador und „Underdog“ aufläuft. Für die Auswechslungen während der Spiele ist „Chef“ Zwingmann zuständig. Seine Vorgabe: „Diszipliniert spielen und uns nicht blamieren.“

Im Vorjahr wurde dieses Ziel erfüllt, denn die „Mühlis“, die in der Landes-, Bezirks- und Kreisliga kicken, verbuchten bei den inoffiziellen Deutschen U16-Meisterschaften immerhin einen Sieg im Gruppenspiel gegen Werder Bremen (4:3). „Wir können mithalten“, ist deshalb Meisenberg überzeugt.

Das Gros der Spieler kommt aus den Reihen des FC Preußen Espelkamp und SV Kutenhausen-Todtenhausen. Zum Mannschaftsführer haben die Trainer Torhüter Alexander Berner gemacht. Er war schon im vergangenen Jahr dabei und weiß deshalb, was ihn und seine Mitspieler in der an beiden Turniertagen ausverkauften Halle erwartet. „Im letzten Jahr hatte ich Muffensausen und habe vorher nicht gut geschlafen“, lacht Berner. „Wenn man dann aber auf dem Platz steht, ist das schon geil.“

Eine wichtige Rolle bei den „Mühlis“ soll auch Rene Freimuth, ebenfalls vom FC Preußen, übernehmen. „Er ist ein Spieler, der die anderen mitreißt“, betont Guido Meisenberg. Auch Freimuth war bereits 2014 dabei, „als wir uns ein bisschen mehr von der Mannschaft versprochen hatten“, gibt der Coach zu. Ein bisschen Luft nach oben hat die Mühlenkreisauswahl also.

Der Lokalmatador ist gleich im ersten Spiel des zweitägigen „Fußball-Spektakels“ zu sehen. Am Samstag, 17. Januar, um 13 Uhr eröffnet das Mühlenkreisteam das Turniergeschehen mit dem Auftaktspiel der Vorrundengruppe 1 gegen den Hamburger SV – kein geringerer als der FreewayCup-Sieger des vergangenen Jahres. Das zweite Spiel folgt um circa 16 Uhr gegen Werder Bremen. Wer die „Mühlis“ dann auch in ihrem dritten Gruppenspiel sehen möchte, muss am Sonntag früh raus. Anstoß zum Duell mit dem Nachwuchs des FC Bayern München ist um 8.30 Uhr.

Da alle 16 teilnehmenden Mannschaften das Achtelfinale erreichen, ist ein vierter Auftritt der „Mühlis“ garantiert. Und diesmal möchte man zumindest die erste K.O.-Runde überstehen.

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