TuS N-Lübbecke: Perkovac glaubt an seine Arbeit

„Abstieg hat keinen Einfluss auf meine weitere Tätigkeit“

Trainer Goran Perkovac steigt mit dem TuS N-Lübbecke ab und muss den Verein nach der Saison verlassen. - Foto: Pollex

Lübbecke - Von Maik Hanke. Vergangene Saison mit GWD Minden aus der Handball-Bundesliga abgestiegen, jetzt mit dem TuS N-Lübbecke. Trotzdem ist Trainer Goran Perkovac weiter voll von seiner Arbeit überzeugt. „Der Abstieg wird keinen Einfluss auf meine weitere Tätigkeit haben“, sagte Perkovac am Mittwoch vor seinem letzten Auswärtsspiel als TuS-Trainer gegen den VfL Gummersbach. Perkovac muss den Verein am Saisonende verlassen, einen neuen Arbeitgeber hat er noch nicht.

Perkovac sagte, die Abstiege mit Minden und Lübbecke seien nicht zu vergleichen. Minden – wo Perkovac im Februar 2015 gehen musste – habe mit 25 Punkten ein so gutes Ergebnis erzielt, dass der Verein eigentlich nicht hätte absteigen dürfen. Als er im Dezember 2015 dann den TuS N-Lübbecke übernahm, sei hingegen klar gewesen, dass es sich um eine „Mission Impossible“ handele. „Ich wusste, dass ich nicht viel zu verlieren habe.“

Der Abstieg mit dem TuS jetzt sei daher nicht unbedingt sein persönlicher Abstieg. Er glaube, dass er prinzipiell gute Arbeit geleistet habe. „Wenn ich von den Spielern hören würde, dass meine Trainingsmethoden schlecht wären, dann würde ich aufhören. Das ist aber nicht der Fall.“ Eher gebe es sogar Lob. „Wir haben hier immer eine sehr positive Einstellung gehabt – und haben sie noch“, sagte Perkovac.

Entscheidend für den Abstieg seien unter anderem die schweren Verletzungen von Schlüsselspielern wie Gabor Langhans und Vuko Borozan gewesen. „Mit den Spielern hätten wir bessere Chancen gehabt.“

Seit vergangenem Wochenende ist der Abstieg besiegelt. Jetzt geht es für die Lübbecker nur noch um Schadensbegrenzung. „Wir wollen die Saison so gut wie möglich abschließen – auch wenn es durch den Abstieg nicht mehr wirklich positiv sein kann“, sagte Perkovac.

Nächster Gegner ist am kommenden Sonnabend Gummersbach. Gegen den VfL, aktueller Tabellenneunter, zu spielen, sei immer schwer. Das Team, vor allem die große aggressive Abwehr, sei physisch stark präsent, und mit Carsten Lichtlein stehe ein Torwart zwischen den Pfosten, der ein Spiel alleine entscheiden kann.

Perkovac: „Es wird die Hauptaufgabe sein, gegen die Abwehr Lösungen zu finden und wenige technische Fehler zu machen, damit Gummersbach zu wenigen Tempogegenstößen kommt. Dann haben wir eine Chance.“

Ramon Tauabo will bleiben

Auch Rechtsaußen Ramon Tauabo will kurz vor Saisonende noch ein Ausrufezeichen setzen: „Wir möchten nochmal gewinnen und zeigen, dass wir es besser können und guten Handball spielen können.“ Der Vertrag des 24-Jährigen, der zu wenigen Einsatzzeiten in der Saison kam, läuft am Saisonende aus. Jetzt erklärte er, bleiben zu wollen: „Ich würde mich freuen, hier weiter spielen zu können“, sagte er. Noch sei aber nichts entschieden. „Es ist alles offen.“

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