Handball-Bundesliga: TuS enttäuscht nicht beim 21:35 gegen THW Kiel

Bis zum 15:19 gut unterwegs

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Endlich: Christian Dissinger erzielte gestern seinen ersten Treffer für den TuS N-Lübbecke. ·

Lübbecke - Normalerweise ist ein Trainer bei einer Heimniederlage mit 14 Treffern Differenz und der Fortsetzung einer Negativserie von 1:13 Punkten nicht gerade gut gelaunt. Das Gegenteil war gestern Nachmittag der Fall, als Dirk Beuchler nach dem 21:35 (11:15) des TuS N-Lübbecke gegen den amtierenden Deutschen Handballmeister THW Kiel die Vorstellung seines Teams einordnete. „Kiels Sieg ist natürlich verdient, aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, denn die Einstellung hat gepasst und sie war bis zum 15:19 sehr gut unterwegs.“

Der TuS N-Lübbecke zeigte sich eine Woche nach der Heimpleite gegen den TV Emsdetten mit einer ganz anderen Körpersprache und Intensität. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber ein gleichwertiger Gegner, weil Nikola Blazicko hervorragend hielt und die Lübbecker Abwehr mit großer Leidenschaft arbeitete. Zudem gelang es im Angriff Kreisläufer Frank Loke gut in Szene zu setzen, so dass sich die Kieler nur mit vier Treffern beim Pausenpfiff abgesetzt hatten. Neben Frank Loke überzeugte vor allem Rechtsaußen Ramon Tauabo, der den erkrankten Dennis Wilke toll vertrat und sieben Treffer erzielte.

Nach dem Seitenwechsel hielt die Kieler Vier-Tore-Führung bis zum 15:19, ehe den Angreifern des TuS N- Lübbecke zu viele technische Fehler und Ballverluste unterliefen: logische Konsequenz war, dass der THW Kiel ganz schnell auf 15:24 wegziehen konnte.

„Lübbecker haben

toll gekämpft“

„Die Lübbecker haben toll gekämpft und uns über weite Strecken das Leben schwer gemacht. Erst in der letzten Viertelstunde haben wir uns besser absetzen können“, meinte THW-Trainer Alfred Gislason nach der Begegnung, in der die angeschlagenen Filip Jicha („Wir geben bis zum letzten Spiel alles, um die Rhein-Neckar Löwen vielleicht noch abzufangen“) und Aaron Palmarsson fast durchspielen lassen musste. · DK

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