Kreisliga A: Kapitäne Marco Radtke und Sven Eckert vor Spitzenspiel zwischen SC Isenstedt und TuRa Espelkamp

1:0-Experten oder Offensive, „die reinhaut“ ?

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Ruhe vor dem Spitzenspiel: Isenstedts Kapitän Marco Radtke (l., mit Chris Götze) vertraut auf die Defensivstärke. ·

Minden-luebbecke - ESPELKAMP · Passend zum Abschluss der Hinrunde kommt es morgen Nachmittag in der Fußball-Kreisliga A zum Gipfeltreffen zwischen den beiden bislang überragenden Teams: Tabellenführer SC Isenstedt und dem Tabellenzweiten TuRa Espelkamp.

Allen voran die Leistung der Isenstedter ist beeindruckend. Keine der 14 Partien ging verloren. Lediglich dem VfB Fabbenstedt gelang es bislang, dem ISC ein Remis abzuluchsen. Aber auch die Leistungen der Alt-Espelkamper können sich sehen lassen. Erst eine Niederlage (gegen Holzhausen) steht bei den Grün-Weißen zu Buche. Vor dem Spiel führte Mitarbeiter Michael Meier ein Gespräch mit den beiden Kapitänen der Mannschaften, Marco Radtke (ISC) und Sven Eckert (TuRa), über den bisherigen Saisonverlauf und die Erwartungshaltung vor dem Spitzenspiel.

Was hat den ISC beziehungsweise TuRa in dieser Saison ausgezeichnet ?

Radtke: „Man merkt, dass wir mit Axel Krüger im zweiten Jahr sind. Wir haben sein Spielsystem noch besser verinnerlicht. Ganz wichtig ist zudem, dass wir in jedem Spiel als Mannschaft auftreten. Dem Kader gehören 15-16 Spieler an, die auch alle ihre Spielanteile bekommen. Zudem hatten wir in ein paar Spielen auch das nötige Quäntchen Glück, was uns letzte Serie gefehlt hat. Aber dieses Glück haben wir uns auch hart erarbeitet. Uns sind jetzt schon drei 1:0-Siege gelungen, das war letzte Serie nicht einmal der Fall“.

Radtke: Haben uns

das Glück erarbeitet

Eckert: „Durch die beiden Neuzugänge Willi Rogalsky und Paul Unrau haben wir noch mehr Ruhe und Struktur in unser Spiel bekommen. Zudem war wichtig, dass Andri Reimer bei uns geblieben ist. Unsere Offensive haut eh rein, aber auch in der Defensive haben wir uns klar verbessert“.

Wo liegen die Stärken beim Gegner ?

Radtke: „Mit Lechner, Reiss und Reimer ist die Offensive der TuRaner schon glänzend besetzt. Durch Rogalsky und Unrau haben sie sich zudem sehr gut verstärkt. Das sieht man auch an den wenigen Gegentoren. TuRa hat eine gute Truppe und steht völlig zu Recht da oben“.

Eckert: „Isenstedt ist gespickt mit Spielern, deren Qualität wohl allen bekannt ist. Große Stärke ist das Mittelfeld. Ich habe den ISC diese Saison zwar noch nicht gesehen, aber sie gewinnen auch die Spiele, in denen man mal Punkte liegen lassen kann. Das ist zwar schlecht für uns oder die anderen Mannschaften, aber es ist dann auch eine Qualität, die bislang den Unterschied macht“.

In den letzten Jahren konnte TuRa nur eines der direkten Duelle gegen Isenstedt gewinnen...

Radtke: „Bei der letzten Niederlage war ich zum Glück noch nicht dabei. Es waren zuletzt immer enge Spiele und das ist auch diesmal zu erwarten. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.

Eckert: Der letzte Sieg gegen Isenstedt ist natürlich immer noch in Erinnerung, damals haben wir bewiesen, dass wir jedes Spiel sportlich zu Ende bringen. Isenstedt ist sehr spielstark, aber ein Angstgegner ist es nicht. Ich spiele sehr gerne gegen den ISC, weil es alles gute Jungs sind, mit denen man nach dem Spiel auch ein Bierchen trinken kann“.

Die Liga drückt sicherlich eher TuRa Espelkamp die Daumen, damit es an der Spitze spannend bleibt...

Radtke: „Der Druck lastet sicherlich auf TuRa. Wenn wir das Spiel gewinnen, sind wir noch lange nicht durch und auch im Falle einer Niederlage werden wir nicht in ein Loch fallen. Wir werden weiter von Spiel zu Spiel schauen. Damit sind wir bislang sehr gut gefahren – und das böse M-Wort nimmt bei uns keiner in den Mund“.

Eckert: „Es würde sicherlich einige freuen, wenn wir gewinnen. Damit würde es weiter spannend bleiben. Eine Entscheidung fällt am Sonntag noch nicht, sollte Isenstedt das Spiel aber gewinnen, wäre es schon eine kleine Vorentscheidung. Bei der bisherigen Konstanz der Isenstedter ist nicht davon auszugehen, dass sie einbrechen. Wir wollen uns die Chance auf ein richtiges Endspiel am letzten Spieltag offen halten. Mit der Rückrunde kommt unser starker Saisonteil ja erst noch“.

Warum gewinnt Eure Mannschaft am Sonntag ?

Radtke: „Bislang ist unsere Heimbilanz makellos und das soll am Sonntag so bleiben. Ich hoffe auf einen 1:0-Sieg. Wir haben diese Saison ja schon gelernt, wie das geht“.

Eckert: „Durch die letzten Ergebnisse gehen wir gestärkt in das Spitzenspiel. Wir werden das Spiel gewinnen, weil wir den unbedingten Willen in den Augen und Füßen haben. Auch wenn beide Mannschaften starke Einzelspieler in ihren Reihen haben, wird in diesem Spiel das Kollektiv entscheiden – unseres“.

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