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Tobias Kuhlmann: Das erfolgreichste Jahr für Dreisatz-König

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Mannschaftsdienlich und im Team des Barrier TC ein Leistungsträger, aber auch „solo“ sehr erfolgreich: Tobias Kuhlmann.

Tobias Kuhlmann - Ein nervenstarker Dreisatz-König, der sehr mannschaftsdienlich agierte und nebenbei noch für einen Rekord sorgte: Das Jahr 2014 verlief für Kuhlmann sehr erfolgreich. Mit seiner herausragenden 7:0-Siegbilanz im Einzel und 5:1-Erfolgsbilanz im Doppel führte er die Tennisherren des Barrier TC im Sommer zum Klassenerhalt in der Tennis-Oberliga.

Bei den Freiluft-Bezirksmeisterschaften gewann er danach zum fünften Mal. In seinen drei Matches ließ er sogar nur zwei Spielgewinne seiner Gegner zu – ein Rekord für die Ewigkeit. Zudem schaffte er wieder den Sprung in die deutsche Rangliste.

„Das war mein erfolgreichstes Jahr. Alles ist optimal verlaufen. Die Saison hat echt Spaß gemacht“, blickt Tobias Kuhlmann gerne zurück. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut. Der 27-Jährige weilte unter der Woche in Karlsruhe, wo er arbeitete und seine Bachelor-Arbeit schrieb. „Training war in der Zeit nicht möglich“, erinnert sich der Barrier. An den Wochenenden fuhr er in die Heimat und nahm an allen sieben Partien teil. „Das war eine sehr, sehr stressige Zeit. Aber an eine Absage habe ich nie gedacht. Es ist nicht meine Art, die Jungs im Stich zu lassen“, betont Kuhlmann.

Trotz der erschwerten Bedingungen waren die Erwartungen an ihn hoch: An Position drei sollte er eine Punktebank sein und viele Siege einfahren. Nur so würde die Rechnung der Barrier, ein 3:3 nach den Einzeln zu erreichen und dann zwei Doppel zu gewinnen, aufgehen. Die Erwartungshaltung war für den 27-Jährigen kein Problem. „Das war ein angenehmer Druck. Es war ein Anreiz und hat mir immer einen Extraschub Motivation gegeben“, verrät der Oberliga-Akteur. Kurios ist die Tatsache, dass er oft den ersten Satz verlor. „Das lag aber nicht am Druck, sondern daran, dass ich erst in der zweiten Einzelrunde dran war. Das Warten liegt mir nicht so. Ich bin nicht gleich von Null auf 100 gekommen“, erklärt Kuhlmann.

Dennoch war es für ihn selbstverständlich, in der ersten Einzelrunde bis zum letzten Ballwechsel seines Teamkollegen auf der Bank zu sitzen und mitzufiebern. „Das gehört doch dazu“, bekräftigt er. Die Anlaufschwierigkeiten in seinen Einzeln konnte er schnell beheben. Seine ersten drei Matches gewann er jeweils in drei Sätzen. Danach kam er immer besser in Schlag und machte seine Gegner in zwei Durchgängen platt. In den Doppeln bewies er ebenfalls Nervenstärke und siegte mit unterschiedlichen Partnern oft in zwei engen Sätzen.

Die Ergebnisse in den Punktspielen gaben dem Sandplatzspezialisten so viel Auftrieb, dass er nach Abgabe seiner Bachelor-Arbeit an zwei stark besetzten Turnieren in Bremen teilnahm. Dort traf er auf Jannik Schepers (BTV von 1896, Nummer 133 der deutschen Rangliste) und Jan Alexander Plewinski (BTC von 1912, Rang 153 in Deutschland). Beide Partien verlor er zwar, jedoch erst im Matchtiebreak. „Auch wenn ich nicht so oft trainiere wie die jüngeren Spieler, konnte ich mithalten. Das hat mich weiter aufgebaut“, freut sich Kuhlmann.

Wenige Wochen später holte er als haushoher Favorit den Titel bei den Bezirksmeisterschaften. Der Lohn für die herausragenden Leistungen im Jahr 2014: Der Barrier wird mittlerweile auf Position 533 der deutschen Rangliste geführt und darf für den Barrier TC somit ab sofort als neue Nummer eins aufschlagen – im Winter in der Landesliga, im Sommer in der Oberliga. „Auf diese Herausforderung freue ich mich schon“, betont der Teamplayer Tobias Kuhlmann.

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