Brinkum tut sich auf Victorias „Acker“ lange schwer

Zweimal Dikollari und Kücük

Mit seinem Doppelpack zum 3:0 und 4:0 machte Brinkums Neuzugang Dynar Kücük gestern im Pokal alles klar. Foto: töbelmann

Bremen – Mike Gabel hat als aktiver Fußballer und auch Trainer schon einiges gesehen und erlebt. „Aber sowas wie heute ist mir noch nicht untergekommen“, meinte der Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV. Damit meinte der Coach die Platzverhältnisse beim Gastgeber CF Victoria Bremen (Kreisliga A). Letztlich setzte sich der Favorit in der ersten Runde des Bremer Landespokals mit 4:0 (0:0) durch und muss in Runde zwei nun am 21. August beim Landesliga-Aufsteiger TSV Hasenbüren antreten.

Gabel konnte und wollte sich aufgrund der äußeren Umstände nur schwerlich beruhigen: „Das war eine einzige Sandwüste mit Löchern drin. Ganz normale Flachpässe sind einem schon mal an die Hüfte oder die Brust gesprungen. Wenn das heute ein Testspiel gewesen wäre, hätte ich das Ding abgesagt und wäre wieder nach Brinkum zum Trainieren gefahren.“ Eigentlich sollte es das Comeback von Kevin Artmann geben, doch nach dem ersten Blick auf den (harten) Platz wurde dieses Unterfangen wieder abgeblasen.

In der ersten Halbzeit verteidigten die Bremer den eigenen Kasten auf dem kleinen Platz erfolgreich mit Mann und Maus. „Das haben sie mit ihren Mitteln ganz gut gemacht. Viele Chancen konnten wir uns nicht herausspielen“, erklärte Gabel. Drei gute gab es dennoch, doch Gordy Mumpese, Hasan Dalkiran und auch Kapitän Jannik Bender scheiterten am glänzend aufgelegten Jan Buschmann im Bremer Kasten.

In der zweiten Halbzeit bestimmten die Gäste weiterhin das Geschehen. Doch erst in der 72. Minute gab es das ersehnte erste Erfolgserlebnis. Nach Pass von Hyoungbin Park war Brinkums Saimir Dikollari mit dem 1:0 zur Stelle. Vier Minuten später sorgte der Torjäger nach Zuspiel des eingewechselten Dennis Krefta für die Vorentscheidung zum 2:0.

Jetzt wurden Gabel und auch Co-Trainer Artmann auf der Brinkumer Bank entspannter, denn das Weiterkommen war so gut wie klar. Den Deckel drauf machte dann der für Maximilian Wirth zur Pause gekommene Dynar Kücük. Brinkums neuer Stürmer staubte zunächst zum 3:0 (84.) ab, um vier Minuten später eine Park-Ecke per Kopf zum 4:0-Endstand zu verwerten.  töb

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