Heiligenroder Tischtennis-Youngster kann sich nicht für DM qualifizieren / Vereinskollegin Nele Puls mit Achtelfinale zufrieden

Zweimal Bronze – doch das fühlt sich für Tobias Hippler an wie Blech

Tobias Hippler spielte nach eigener Aussage bei den Landesmeisterschaften „nicht am Limit“. ·
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Tobias Hippler spielte nach eigener Aussage bei den Landesmeisterschaften „nicht am Limit“. ·

Heiligenrode - Von Carsten DrösemeyerObwohl die Heiligenroder Talente Nele Puls und Tobias Hippler bei den Tischtennis-Landesmeisterschaften der Jugend in Hannover durchaus überzeugten, überwog bei den Youngstern die Enttäuschung. Dabei hatte Puls mit dem Achtelfinal-Einzug bei den Mädchen ihr Soll absolut erfüllt und sich Hippler sogar im Einzel und Doppel der Schüler B-Konkurrenz jeweils eine Bronzemedaille geschnappt.

Wirklich freuen konnte sich der Zwölfjährige hierüber allerdings nicht. Zu groß war der Frust, das Klassenziel knapp verpasst zu haben. Denn: Hippler ging als Topfavorit auf den Titel an den Start und hätte mit einem Sieg das Ticket zur Deutschen Meisterschaft in der Tasche gehabt. Zuerst begann auch alles nach Plan. Ohne Satzverlust stürmte der Landesliga-Akteur durch die Gruppenphase und ließ im Achtelfinale Niklas Beliaev vom SSV Neuhaus ebenfalls nicht den Hauch einer Chance. Etwas kniffliger gestaltete sich dann zwar das Viertelfinale gegen Johann Hasters (TV Meppen), doch am Ende behielt Hippler auch hier in vier Sätzen die Oberhand. Eine Medaille war im Sack, aber mit Bronze wollte sich der Heiligenroder Shootingstar eigentlich nicht begnügen. Wenigstens das Finale sollte es schon sein. Doch es kam anders: Sonst gerade bei knappen Spielständen eine Bank, scheiterte Hippler diesmal mit 7:11 im Entscheidungssatz am Westerceller David Walter. „Ich habe nicht am Limit gespielt. Vielleicht sind mir die Siege vorher zu leicht gefallen. Schade. Mit dem ersten Platz hätte ich die DM sicher gehabt. Jetzt muss ich auf eine Nominierung hoffen“, seufzte „Hippi“.

Etwas aufheitern konnte ihn dann zumindest die Bronzemedaille an der Seite von Tobias Hahn (Hannover 96). Erst im Halbfinale scheiterten sie knapp mit 2:3 an den späteren Siegern Nils Schulze/Cedric Meissner (MTV Wolfenbüttel/TSC Hattorf).

Zu einer Medaille reichte es bei Vereinskollegin Nele Puls zwar noch nicht, doch auch die 15-Jährige enttäuschte keinesfalls. Im Gegenteil: Nur knapp schrammte die Regionalliga-Akteurin mit Partnerin Laura Neumann (SV Sorsum) im Doppel an Edelmetall vorbei (unglückliches 1:3 im Viertelfinale gegen die Göttinger Kombination Wiegand/Overhoff).

Auch im Einzel glänzte Puls mit starken Vorstellungen, ehe sich im Achtelfinale die spätere Landesmeisterin Jaqueline Presuhn (VfL Oker) als eine Nummer zu groß erwies. Trotz des guten Abschneidens zeigte sich Puls aber gewohnt selbstkritisch: „Hätte ich in der Gruppe nicht unnötig gegen Winnie Xu vom RSV Braunschweig verloren, wäre mir im Achtelfinale eine leichtere Gegnerin zugelost worden. Das habe ich mir also selber zuzuschreiben.“

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