Zwei Tore beim Sulinger 3:1 über Landesliga-13. / Auch Löhmann trifft

Koc vergrämt die „Krähen“

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Mehmet Koc (l.) traf zum 1:0 und machte mit dem 3:1 alles klar für den TuS Sulingen.

Sulingen - Das halbe Dutzend ist voll! Mit dem sechsten Sieg hintereinander biss sich der TuS Sulingen am Samstag weiter in der Spitzengruppe der Fußball-Landesliga fest. Doch Trainer Maarten Schops mahnte nach dem 3:1 (2:0) beim Tabellen-13. TSV Krähenwinkel-Kaltenweide: „Wir sollten schön auf dem Teppich bleiben. Im Moment gibt das Tableau kein korrektes Bild ab – es stehen noch einige Nachholspiele an. Jetzt von Aufstiegsambitionen zu träumen, wäre total vermessen.“

Denn die zweite Halbzeit gab dem Belgier ein bisschen zu denken: „Da hat uns der Gegner mit langen Bällen und anderen einfachen Mitteln ganz schön unter Druck gesetzt. Daraus entstanden zwar keine klaren Torchancen, aber es kann immer mal ein Ball durchrutschen.“

An den ersten 45 Minuten hatte Schops hingegen gar nichts auszusetzen: „Das war eine Super-Halbzeit von uns. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Mehmet Koc brachte die Gäste in Führung, als er eine Hereingabe im Strafraum annahm, sofort abzog und ins kurze Eck traf (16.). Keine 120 Sekunden später stand es 0:2: Pierre Neuse verlängerte einen weiten Einwurf zu Pascal Löhmann – „und der stand goldrichtig“, freute sich Schops über das vierte Saisontor des 19-Jährigen. Dabei blieb es bis zur Pause. Eine „hochverdiente Führung“, wie Schops urteilte.

Zwölf Minuten nach Wiederanpfiff machte es Marc Ulrich noch einmal spannend. Der TSV-Akteur verwandelte einen Elfmeter zum Anschluss, der „eigentlich keiner war, wie unsere Spieler meinten“, schilderte Schops. „Von der Bank aus konnten wir es nicht erkennen.“ Rajann Leymann soll gefoult haben, Ulrich trat an, TuS-Schlussmann Tim Becker war noch dran, aber der Ball ging trotzdem rein. Sechs Minuten vor Schluss erlöste Koc die Gäste aber mit seinem zweiten Treffer – wie Ulrich ebenfalls vom Punkt. Zwei Krähenwinkeler hatten Pierre Neuse in die Zange genommen und zu Fall gebracht, Koc verwandelte zum 3:1.

Dabei blieb's, weil Schiedsrichterin Liane Lindenberg Löhmanns zweites Tor wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannte. „Die Entscheidung war wohl korrekt“, meinte Schops. Der Stimmung bei der TuS-Party nach der Rückkehr in Sulingen tat dies sowieso keinen Abbruch.

ck

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