Zwei Siege: Heiligenrode II stürmt weiter durch die Korbball-Niedersachsenliga

Brosowsky entnervt Gegner

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Svenja Löhmann (rechts) hielt mit ihrem SV Heiligenfelde lange die Partie gegen den TSV Heiligenrode II offen – letztlich musste sich der SVH aber geschlagen geben.

Heiligenrode - Von Sandra Hellmers. Der Aufsteiger bleibt ganz oben: Auch nach dem zweiten Spieltag der Korbball-Niedersachsenliga liegt der TSV Heiligenrode II verlustpunktfrei an der Tabellenspitze vor dem ebenfalls noch ungeschlagenen TSV Thedinghausen II. TV Stuhr, SV Heiligenfelde und TuS Sudweyhe II siegten je ein Mal, der FTSV Jahn Brinkum musste nach einem guten Saisonstart zwei Schlappen einstecken.

TV Stuhr - TB Stöcken 10:12 (7:6): In einem immer engen und sehr rasanten Spiel behielt Stöcken am Ende knapp, aber verdient die Oberhand. Stuhr, an diesem Tag ohne Spielführerin Dania Rönner, dafür mit einer blutjungen Mannschaft (Altersdurchschnitt 21 Jahre) am Start, versuchte ein druckvolles Spiel durchzusetzen, das allerdings allzu oft in technische Fehler mündete. Die daraus entstandenen Stuhrer Ballverluste konnte Stöcken Minuten vor dem Abpfiff in die vorentscheidende Führung ummünzen.

SV Gehrden - TV Stuhr 5:14 (1:5): Nach einer fünfminütigen Phase des Abtastens ging Stuhr in Führung und musste danach nur noch einen Ausgleich zum 1:1 hinnehmen. Von da an führte der Bundesliga-Absteiger und konnte Gehrden vor allem dank einer disziplinierten Defensivleistung immer wieder den Ball stehlen. Zwar war die Fehlerquote immer noch hoch, doch konnte der TVS seine Führung insbesondere nach dem Seitenwechsel kontinuierlich ausbauen.

TSV Heiligenrode II - SV Heiligenfelde 11:6 (5:5): Pech für den SVH: Nach Ina Bruns fällt nun auch Christin Gröhler länger verletzt aus. Für sie rückte Svenja Isensee ins Team. Heiligenrode (erneut mit Gabi Brosowsky am Korb) kam zu Beginn nicht gut ins Spiel und musste sich eines Heiligenfelder Vorsprungs erwehren, der auch erst kurz vor dem Halbzeitpfiff zusammengeschmolz. Das Spalkhaver-Team konnte anschließend noch einmal auf 6:7 verkürzen, doch dann traf nur noch Heiligenrode. „Deren Korbfrau brachte uns immer wieder zur Verzweiflung“, erklärte SVH-Coach Frauke Spalkhaver.

TSV Emtinghausen - Jahn Brinkum 10:6: Brinkums Trainer Thorsten Böger stellte seinem Team ein katastrophales Zeugnis aus. Nach einem beiderseits hektischen Beginn konnte sich nur Emtinghausen im Spielverlauf steigern. „Wir hatten große Lücken in der Verteidigung, die riesigen Lücken in der Emtinghauser Defensive konnten wir nicht nutzen, das Passspiel war katastrophal und die Würfe indiskutabel“, stöhnte Böger.

TuS Sudweyhe II - SV Heiligenfelde 11:14 (6:5): Dank einer deutlichen Leistungssteigerung sah der TuS beim zwischenzeitlichen 10:7 nach 30 Minuten schon wie der Sieger aus. „Aber dann hatten wir einen echten Einbruch“, wunderte sich Coach Thomas Piper. Seine Mannschaft machte jetzt viele Fehler, Heiligenfelde nutzte das eiskalt aus und überlief Sudweyhe in der Schlussphase gleich mehrfach. „Es ging ein Ruck durch das Team – und so konnten wir das Ding noch drehen“, freute sich Spalkhaver über den beherzten Endspurt.

TSV Emtinghausen - TSV Heiligenrode II 5:9 (2:5): Wieder lief die Anfangsphase holprig für Heiligenrode. „Wir waren nicht wach, verloren im Angriff leichtfertig den Ball und lagen nach vier Minuten mit 0:2 hinten“, bemängelte Coach Dagmar Schnelle den Fehlstart ihrer Mannschaft. Unter anderem Imke Meyer (drei Treffer in diesem Spiel) brachte ihr Team schon zur Halbzeit wieder auf Kurs. Das zwischenzeitliche 7:2 bedeutete die Vorentscheidung.

TuS Sudweyhe II - Jahn Brinkum 14:11 (6:6): Wieder war es eng für den TuS, doch diesmal stand am Ende der Sieg. Ein Sonderlob verdiente sich Tania Genthe, die mit allein acht Treffern den Sudweyher Sieg fast im Alleingang eintütete. Brinkum hingegen zeigte keinerlei Besserung im Vergleich zur Schlappe gegen Emtinghausen. Coach Böger hat darum jetzt einiges vor: „Die nächsten Trainingseinheiten werden hart“, kündigte er an. „Wir haben uns belohnt für den besten Spieltag seit langem“, freute sich hingegen TuS-Trainer Thomas Piper.

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