Pokal-Halbfinale in Oldenburg beim Re-Start: Große Chance für BSV Rehden

Zwei Siege bis Mainz 05

Start mit Pokal-Halbfinale: Morgen wird es ernst für die Rehdener um Neuzugang Jaroslaw Lindner (grünes Trikot).
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Start mit Pokal-Halbfinale: Morgen wird es ernst für die Rehdener um Neuzugang Jaroslaw Lindner (grünes Trikot).

Oldenburg/Rehden – Andreas Golombek scheut keine Mühen: Am vergangenen Wochenende ging es zur Spionage nach Papenburg, dort testete der VfB Oldenburg. Vier Tage später griff der Fußballlehrer zum Smartphone, um sich bei Stefan Emmerling Infos einzuholen. Emmerling coacht den BSV Kickers Emden und rang den Oldenburgern am Dienstag im Testspiel ein 1:1 ab. „Es ist immer wichtig, sehr gut vorbereitet zu sein“, betont der Trainer des BSV Rehden vor dem Halbfinale im Niedersachsenpokal (Sonntag, 15.00 Uhr) im Oldenburger Marschwegstadion. Gewinnt der BSV Rehden das Duell der Regionalligisten, spielt er am 23. August daheim im Finale gegen den TSV Havelse um den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. Gegner wäre Bundesligist FSV Mainz 05.

Alles Zukunftsmusik. Klar ist, dass Golombek Pokalspezialist ist. 2015 scheiterte er mit seinem damaligen Club SC Verl erst im Finale des Westfalenpokals an den Sportfreunden Lotte. 2001 drang er als Spieler des 1. FC Magdeburg gar bis ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein, hatte auf den Weg dahin den FC Bayern München ausgeschaltet. Das seien immer „Highlightspiele“, sagt Golombek, betont aber auch: „Ob nun im Pokal oder in der Liga: Als Fußballer willst du jedes Spiel gewinnen.“

Dafür schwitzten die Rehdener zuletzt ordentlich. Eine Trainingseinheit jagte die nächste, zwischendurch immer mal wieder Testspiele. Mit mäßigem Erfolg: Ein Sieg in vier Partien. „Wir haben uns schwergetan“, weiß der BSV-Trainer: „Ich finde aber, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden.“ Es waren so intensive Vorbereitungswochen, dass nicht einmal Zeit für Teambildungsmaßnahmen blieb. „Die Jungs lernen sich aber auch so immer besser kennen“, glaubt Golombek: ��Alle gehen vernünftig miteinander um.“

Leistungsträger wie Abwehrspieler Jakob Lewald, Mittelfeldantreiber Dino Bajric und Torwart Nick Borgman verließen den Club. Es bleibt abzuwarten, wie Neu-Keeper Lukas Godula oder Offensivmann Jaroslaw Lindner, von BSV-Sportvorstand Michael Weinberg als „Königstransfer“ gepriesen, einschlagen. Auch auf Neu-Außenbahnspieler Emre Yesilova ruhen die Hoffnungen.

Ein VfB-Hoffnungsträger hat sich bereits in der Vorbereitung verletzt. Tobias Steffen, gerade erst vom FC Preußen Espelkamp zu den „Blauen“ gewechselt, zog sich gegen Emden eine Teilruptur der Achillessehne zu.  wie

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