Erst mit Einsatz das Brinkumer 2:0 erzielt – dann nach übertriebenem Einsatz Ampelkarte kassiert

Die zwei Gesichter des Dennis Krefta

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In dieser Szene geht das Zusammentreffen zwischen Brinkums Dennis Krefta (re.) und Blumenthals Keeper Malte Seemann noch glimpflich aus. Gegen Ende des Spiels war das dagegen nicht mehr der Fall. ·

Brinkum - Von Gerd Töbelmann,,Der Schiri hat mit seinen Entschdeidungen gegen beide Teams erst die Hektik in die Partie gebracht“, sagte Brinkums Trainer Dennis Offermann und war ganz offenbar mit Schiri Karsten Meyer vom ATSV Sebaldsbrück nicht einverstanden. Tatsächlich entwickelte sich im Bremen-Liga-Match gegen den Blumenthaler SV gestern ein Spiel, was äußerst zerfahren war. Am Ende setzte sich der BSV verdient mir 2:0 (1:0) durch und hat damit wieder Chancen auf Platz drei.

In der ersten Halbzeit dominierte Brinkum, verpasste es aber, den letzten Pass auch sicher zum eigenen Mann zu bringen. Dimitri Khoroshun (12.), Dennis Krefta (22.) und Kai Tönsmeyer (35.) vergaben Halbchancen. Von den ersatzgeschwächten Blumenthalern war im ersten Abschnitt nichts zu sehen. Aber zu hören. Trainer Peter Moussalli (wird am Saisonende durch Spieler Michel Kniat ersetzt) und auch Co-Trainer Rainer Raute lamentierten in einer Tour, hatten es dabei besonders auf einen Assistenten abgesehen. Das gipfelte darin, dass Raute in der 40. Minute des Feldes verwiesen wurde. Beim 1:0 (40.) durch Jürgen Heijenga stand Flankengeber Sebastian Netzke klar im Abseits, was der „Assi“ ignorierte. Die Aufregung war verständlich, aber die Wortwahl (auch die des ungeschoren davongekommenen Moussalli) war jenseits des Fairplays gegenüber den Unparteiischen.

In der zweiten Halbzeit wurde nur sporadisch der Bremer Wille nach der Wende deutlich. Brinkum Keeper Niklas Frank musste aber gegen die Schüsse von Daniel Gaese (50.) und den Ex-Brinkumer Kevin Müller (55.) auf der Hut sein, machte das aber sehr gut.

Danach waren die Gastgeber, die wie Blumenthal im Landespokal-Halbfinale stehen, wieder an der Reihe. Riesenpech hatte Tönsmeyer, der nach einem Sololauf nur die Latte traf (61.).

Das Ende der Partie gehörte dann einem Mann: Dennis Krefta. Brinkums Sturmtank begann in dieser Saison bärenstark, doch seit dem 27. Oktober 2013 ist es wie abgeschnitten. Seinen elf Saisontoren wollten keine weiteren mehr folgen. Bis zur 82. Minute: Nach schöner Vorarbeit von Jannik Bender schüttelte der 22-Jährige seinen Verfolger wie eine lästige Fliege ab und versenkte die Kugel zur 2:0-Vorentscheidung.

Alles hätte so schön sein können für den Brinkumer. Doch drei Minuten später machte er den überaus positiven Eindruck wieder etwas zunichte. Im Blumenthaler Torraum zog er gegen Keeper Malte Seemann mit Vollspann voll durch und traf den Bremer Keeper am Brustbein. Schiri Meyer zögerte nicht lange und zeigte Krefta die Ampelkarte. Offermann war hin- und hergerissen: „Beide gehen zum Ball. Aber bei einer 2:0-Führung hätte sich Dennis das wohl lieber schenken können.“

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