Barrier TC unterliegt TC GW Gifhorn 1:8 / „Stimmung war trotzdem gut“

Zumindest Hartjes Doppelweste bleibt weiß

Barrien - Für die Herren des Barrier TC läuft es in der Tennis Oberliga einfach nicht. Zuhause mussten sie gegen den TC GW Gifhorn eine 1:8-Pleite hinnehmen. „Wir hatten trotzdem eine super Stimmung in der Mannschaft und auch bei den Zuschauern. Unsere neue Tribüne war gut besetzt“, freute sich Kapitän Florian Hartje: „Es sind alles Erfahrungen die wir in dieser Saison sammeln. Wir spielen gegen große Mannschaften und gute Spieler. Vielleicht bringt uns das schon für die Winterpunktspiele weiter.“

Den Ehrenpunkt erzielte wieder einmal Hartje selbst – allerdings im Doppel. In der Doppelkonkurrenz ist seine Weste bisher weiß. Dieses Mal holte er sich zusammen mit Niklas Schröder, der besonders am Netz seine Stärke ausspielte, den Sieg. „Unsere Gegner waren noch sehr jung. Sie haben sehr monoton gespielt und fühlten sich am Netz einfach nicht wohl. Da waren

„Im ganzen Match nur

drei Rückhandbälle“

wir klar überlegen“, sagte Hartje nach dem 6:3, 6:4-Erfolg gegen das Duo Elias Wrobel/Sebastian Lange.

Schon im Einzel hatte Hartje stark begonnen. Gegen Friedrich Klasen hatte er im ersten Durchgang die Chance, mit einem Break in Führung zu gehen. Doch die läuferische Stärke seines Kontrahenten machte diese zunichte. „Mein Gegner hat sich einfach sehr gut bewegt und hat viele Bälle ausgegraben. Das hat den Unterschied ausgemacht“, erkannte Hartje nach der 5:7, 3:6-Niederlage an.

Barriens Spitzenspieler Denis Mujagic war dieses Mal chancenlos. Gegen Matthias Dörfler kam er nie wirklich ins Spiel und erzielte nur ein mageres 1:6, 2:6. Noch deutlicher bekam Boris Schröder die Überlegenheit seines Kontrahenten Christoph Husted zu spüren – 0:6, 1:6 hieß das Endergebnis.

Barriens Florian Dill spielte nach eigenen Angaben im gesamten Match gegen Elias Wrobel nur drei Rückhandbälle. „Ich glaube ich habe meine Rückhand im Bett liegen lassen“, scherzte Dill. „Ich habe mich total unwohl gefühlt und daher jede Rückhand umlaufen.“ Mit dem 3:6, 3:6-Endergebnis konnte er dabei sogar zufrieden sein.

An Position fünf und sechs schnupperten wieder die Youngsters, dieses Mal Niklas Schröder und Niklas Droese, aus der 2. Herrenmannschaft hinein. „Ich denke, beide werden noch einen Sprung machen. Ihr Ziel kann es nur sein, irgendwann fest in der ersten zu spielen und das traue ich ihnen auch zu“, betonte Hartje und lobte den kämpferischen Einsatz seiner Schützlinge. · aw

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