Bassum bleibt nach 5:0 in der Bezirksliga / „Riesengroße Erleichterung“

Das Zittern hat ein Ende

In dieser Szene kann ein Markloher klären. Die Bassumer Rene Vogel (Mitte) und Mathis Hoffmann springen nicht hoch genug. ·
+
In dieser Szene kann ein Markloher klären. Die Bassumer Rene Vogel (Mitte) und Mathis Hoffmann springen nicht hoch genug. ·

Bassum - Von Gerd TöbelmannDas ist ja gerade noch einmal gut gegangen: Durch ein 5:0 (2:0) in seinem letzten Saisonspiel auf eigenem Platz gegen Absteiger SC Marklohe hat es der TSV Bassum geschafft und bleibt in der Fußball-Bezirksliga.

Ein Ruhmesblatt war gerade die Rückrunde aus Bassumer Sicht nicht, aber verständlich ist dennoch, dass Trainer Stephan Stindt hinterher meinte: „Das ist eine riesengroße Erleichterung, dass die Zitterei nun ein Ende hat und wir nicht noch zwei Wochen warten müssen, um Klarheit zu haben.“ Hintergrund: Erst am Wochenende nach Pfingsten steigt in der Bezirksliga der letzte Spieltag, wobei Bassum spielfrei hat. Das Stindt-Team kann jedoch dann nicht mehr auf den drittletzten Rang, der die Relegation bedeuten würde, abrutschen.

Stindt jedenfalls mochte die aktuelle Situation nicht schönreden: „Wir haben eine ganz schwache Rückrunde gespielt. Klar waren viele Spieler verletzt, so dass das Training stark darunter gelitten hat. Aber oftmals hat auch die Einstellung gefehlt. Dass wir als schlechtestes Team aus dem Kreis Diepholz abschneiden würden, hätte ich vorher nicht gedacht.“

Ist denn demnächst Besserung in Sicht? Schließlich muss Stindt mit diesem Kader weitermachen. Mit dabei ist dann auch weiterhin Stürmer Oliver Meyer, der

Meyer bricht Flirt

mit Brinkum ab

zwar mal zum Probetraining beim Bremen-Ligisten Brinkumer SV vorbeigeschaut hatte, sich aber mittlerweile zu seiner vorher gegebenen Bassumer Zusage bekannt hat. Stindt hat Hoffnung auf Besserung: „Ich bekomme sechs gute A-Jugendliche in meinen Kader. Die werden hoffentlich den Druck auf die jetzigen Spieler erhöhen, so dass wir innerhalb des Kaders wieder mehr Dampf auf dem Kessel haben.“

Dieser extreme Dampf war gestern im „Schicksalsspiel“ gegen Marklohe nicht nötig, weil die Gäste aus dem Kreis Nienburg zu schwach waren. Bassum war zwar überlegen, doch erst in der 36. Minute folgte die erste Erleichterung, denn nach Vorarbeit von Roman Seidel traf Sturmpartner Meyer zum 1:0. Nur sechs Minuten später jagte Tobias Cordes, der für den privat in München weilenden Jens Nubbemeyer im Mittelfeld Regie führte, das Leder aus 20 Metern mit links zur 2:0-Vorentscheidung in die Maschen.

Nach der Pause spulte Bassum dann sein Pflichtprogramm herunter, ohne auch nur in Ansätzen noch einmal in Gefahr zu geraten. Cordes (52./Freistoß), Seidel (63./Abstauber) und erneut Meyer (90.) erhöhten noch zum 5:0 und dürfen sich damit auch in der kommenden Serie weiterhin auf reichlich Bezirksliga-Derbys freuen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Meistgelesene Artikel

Favoritensieg: Trümpler und Bosselmann sind die Padel-Könige

Favoritensieg: Trümpler und Bosselmann sind die Padel-Könige

Favoritensieg: Trümpler und Bosselmann sind die Padel-Könige
Heiligenrodes Auftakt glückt

Heiligenrodes Auftakt glückt

Heiligenrodes Auftakt glückt
Ein Taktikkniff – und schon läuft’s: Brinkum gewinnt 3:0 in Bremerhaven

Ein Taktikkniff – und schon läuft’s: Brinkum gewinnt 3:0 in Bremerhaven

Ein Taktikkniff – und schon läuft’s: Brinkum gewinnt 3:0 in Bremerhaven

Kommentare