Andre Nieber kehrt nach Heiligenrode zurück

Ziel Verbandsliga: Im dritten Anlauf soll es klappen

Nach nur einer Saison in Ritterhude kehrte Andre Nieber nun wieder zum Landesligisten TSV Heiligenrode zurück und geht als Nummer zwei ins Rennen. - Foto: Westermann

Heiligenrode - Von Carsten Drösemeyer. Die Tischtennis-Herren des TSV Heiligenrode streben mit aller Macht der Verbandsliga entgegen. Nach zuvor zwei vergeblichen Anläufen in den vergangenen beiden Jahren will es der Landesligist laut Mannschaftsführer Andre Meyer diesmal unbedingt wissen: „Für uns zählt nur der Aufstieg. Wir wollen in die Verbandsliga zurück. Das ist das klare Ziel.“

Und sogar ein realistisches, da Heiligenrode wieder auf Andre Nieber zurückgreifen kann. Der „verlorene Sohn“ wurde in Ritterhude nie so recht glücklich und kehrte so folgerichtig nach nur einer Saison ins gewohnte TSV-Umfeld zurück. Für Heiligenrode ein absoluter Glückstreffer: Schließlich galt es, Jan Grashoff (legt aufgrund von Knieproblemen eine sportliche Pause ein) gleichwertig zu ersetzen. Wobei Nieber den Youngster nicht nur ersetzt – vielmehr stellt der kompromisslose Angriffsspieler eine wesentliche Verstärkung dar. Während Grashoff im unteren Paarkreuz aufschlug, rückt Nieber sofort an Position zwei und erhöht so immens die TSV-Qualität.

Bledeln II und Sorsum echte Konkurrenz

Zumal seine Teamkollegen ebenfalls mit allen Wassern gewaschen sind. Ob nun Spitzenspieler Jens Oehlmann, die bärenstarke „Mitte“ (Stefan Schulz/Viktor Mittelstädt) oder Kapitän Meyer und Jörn „Brösel“ Brosowsky im unteren Paarkreuz – Heiligenrode ist auf jeder Position überdurchschnittlich gut besetzt. Deshalb darf der Kreisvertreter auch völlig ungeniert vom Titelgewinn träumen. Eigentlich dürften Heiligenrode nur zwei Mannschaften ernsthaft das Wasser reichen können. Im MTV Eintracht Bledeln II sowie dem SV Teutonia Sorsum lauern zwei Konkurrenten auf ihre Chancen, die ebenfalls eine enorme Qualität aufweisen. „Die können uns gefährlich werden“, bestätigt Meyer. „Gerade das Bledelner Spitzenduo Dennis Meisner/Thomas Westphal ist überragend. Da könnte im oberen Paarkreuz im schlimmsten Fall schnell eine 0:4-Bilanz herausspringen. Und dann wird es super schwer. Gegen Bledeln müssen wir extrem aufpassen.“ Genau wie gegen Sorsum, wo Ausnahmekönner Harald Bettels an Position eins aufschlägt. Trotzdem sollte Heiligenrode am Ende knapp die Nase vorne haben. Sofern dem TSV nicht leichtfertige Patzer unterlaufen. Deshalb nimmt Meyer sein Team vor dem Saisonstart noch einmal eindringlich in die Pflicht: „Wir müssen gleich hellwach sein. Samstag kommt in Grasdorf ein ziemlich unangenehmer Gegner zu uns und einen Tag später wird es gegen Lechstedt ebenfalls kein Kinderspiel. Es wäre super wichtig, wenn wir diesen Doppelpack unbeschadet überstehen. Das könnte uns einen Schub geben.“ Der Heiligenrode dann im Idealfall bis zur Meisterschaft führen sollte.

Aufstellung: 1. Jens Oehlmann, 2. Andre Nieber, 3. Stefan Schulz, 4. Viktor Mittelstädt, 5. Andre Meyer, 6. Jörn Brosowsky.

Saisontipp: Platz eins.

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