Kreisoberligist unterliegt im Viertelfinale des BHV-Pokals Cupverteidiger SG Achim/Baden

Zeitstrafe bricht HSG Vilsen vorzeitig das Genick – 23:34

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In der zweiten Halbzeit gab’s auch für Vilsens Rückraumakteur Jorn Bolte (l.) kein Durchkommen mehr gegen die Abwehr der SG Achim/Baden. Er steuerte am Sonnabend zum Viertelfinale-Pokal-Aus beim 23:34 fünf Treffer bei. ·

Br.-Vilsen - Zumindest in der ersten Halbzeit dem Favoriten Paroli geboten: Handball-Kreisoberligist HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf unterlag am Sonnabend vor knapp 200 Zuschauern im Viertelfinale des BHV-Pokals dem ambitionierten Oberligisten SG Achim/Baden mit 23:34 (12:15).

„Wir haben uns gut präsentiert. Nach der ersten Hälfte hatte ich zwar etwas mehr erhofft, aber die individuelle Stärke der Achimer hat den Ausschlag gegeben. Sie waren uns vor allem körperlich überlegen. Uns hat auch die Erfahrung gefehlt“, unterstrich Vilsens Trainer Steven Schäfer. In Person von Florian Block-Osmers (6) hatte der Cupverteidiger einen Mittelmann, der das Spiel hervorragend lenkte. Er setzte die Rückraumakteure Erik Gülzow (7), Patrick Denker (6/2) und Jakob Winkelmann (5) immer wieder in Szene.

In den ausgeglichenen ersten 30 Minuten hielten die Gastgeber voll dagegen. Zwar lagen sie mit 3:6 (9.) in Rückstand, kämpften sich aber nach einem Treffer von Linksaußen Constantin Pasenau auf 6:7 (14.) heran. Als Rückhalt im Vilser Tor erwies sich Keeper Bastian Bormann, der im Verlauf der Partie zwei Siebenmeter parierte. Rückraumakteur Moris Bolte (4) brachte die Heimmannschaft zwar noch einmal auf 12:13 (29.) heran, kassierte dann allerdings eine Zwei-Minuten-Strafe. „Diese Zeitstrafe hat uns das Genick gebrochen“, sagte Steven Schäfer. Die Achimer erhöhten mit zwei Treffern auf 15:12.

Nach dem Wechsel sorgte der Tabellenvierte der Oberliga schnell für klare Verhältnisse, baute seinen Vorsprung auf 21:14 (38.) aus. „Weil wir vorn nicht mehr die Durchschlagskraft hatten, haben wir leichte Gegentore bekommen. Und bei eigener Überzahl haben wir keine Tore erzielt“, monierte der 31-Jährige. Außerdem scheiterten Pasenau und Mirco Diepenbruck mit Strafwürfen an SG-Torwart Arne von Seelen.

Die Gäste hatten danach leichtes Spiel, setzten sich über 25:17 (42.) auf 28:18 (48.) ab. Vier Minuten später handelte sich Vilsens Sascha Ludwig nach einem Foul an Florian Block-Osmers die Rote Karte ein.

Ohne nennenswerte Vorkommnisse plätscherte die Schlussphase vor sich hin. „Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden“, urteilte Schäfer abschließend. Die SG Achim/Baden qualifizierte sich letztendlich erwartungsgemäß für das Final-Four-Turnier. · mbo

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