30 Teilnehmer mehr als im Vorjahr / „Das war unser erstes Rennen in diesem Jahr“

Zeitfahr-Titelkämpfe in Rehden kommen sehr gut an

Vilsens Hans-Jörg Dähn (rechts) hatte extra seine Zeitfahr-Maschine „ausgepackt“ und wird hier auf die Reise geschickt. Bei den Senioren 3 wurde er Sechster.
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Vilsens Hans-Jörg Dähn (rechts) hatte extra seine Zeitfahr-Maschine „ausgepackt“ und wird hier auf die Reise geschickt. Bei den Senioren 3 wurde er Sechster.
  • Gerd Töbelmann
    vonGerd Töbelmann
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Rehden – Für ein kurzes Statement über die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren steigt Klaus Neuhaus kurz vom Rad. „Ich muss die Beine von Sonntag etwas lockern und drehe deshalb jetzt mal eine Runde“, sagte der 70-jährige Diepholzer, der die Meisterschaften in Rehden für die RRG Osnabrück organisiert hatte, gestern.

Und am Tag danach war er sehr zufrieden mit dem Ablauf: „Wir hatten 110 Teilnehmer. Das waren 30 mehr als im vergangenen Jahr. Bestimmt hat da Corona auch Einfluss drauf gehabt, weil viele einfach wieder froh waren, mal wieder einen echten Wettkampf bestreiten zu können.“ Auch die äußeren Bedingungen spielten mit, denn nur einmal gab es einen kleinen Schauer. Die Sportler hielten sich an die besonderen Maßnahmen und hielten zum Beispiel bei der Anmeldung den gebotenen Abstand.

Mit dabei war auch eine Abordnung des RSV Bruchhausen-Vilsen, die sonst eher im Gelände unterwegs ist. „Die Startnummer ans Trikot pinnen, das Warmfahren, die Aufregung kurz vorm Start – all das haben wir auf jeden Fall vermisst. Das war nach Corona endlich wieder unser erstes Radrennen“, meinte RSV-Pressesprecher Jan Erik Penning.

Die Strecke war 5,2 Kilometer lang in eine Richtung mit einem leichtem Knick zwischendurch. Danach ging es mit einer kompletten Wende wieder zurück, sodass am Ende 10,4 km zu Buche standen. Von den Vilser Teilnehmern war nur Hans-Jörg Dähn mit einer Zeitfahr-Maschine ausgerüstet. Der Rest trat mit normalen Rennrädern an.

Bei den Senioren 3 war Dähn mit Rang sechs der beste RSV-Starter. Direkt dahinter reihten sich Martin Petersen, Eckard Pleuß und Stefan Beißner ein. Bei den U 23-Fahrern belegte Joshua Kanarski in 32,03 Minuten den sechsten Platz.

Neuhaus jedenfalls war sehr angetan von der Veranstaltung und sagte gestern: „Die Rehdener Strecke ist bei allen sehr gut angekommen. Ich denke, dass wir das im kommenden Jahr wieder in Rehden machen werden. Das hat alles wirklich toll geklappt.“  töb

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