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TuS Varrel: Schachteam wird Meister in Bremer Stadtliga

Die erste Schachmannschaft des TuS Varrel wurde Meister der Stadtliga Bremen, der höchsten Spielklasse im Bremer Landesschachverband. Das erfolgreiche Team (hinten v.l.): Jürgen Rahn, Peter Segelken, Uwe Rademacher, Christoph Musoldt, Wolfgang Harting sowie sitzend von links: Wolfgang Keipke, Heiko Fischer, Michael Furian und Spartenleiter Klaus Schröder.
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Die erste Schachmannschaft des TuS Varrel wurde Meister der Stadtliga Bremen, der höchsten Spielklasse im Bremer Landesschachverband. Das erfolgreiche Team (hinten v.l.): Jürgen Rahn, Peter Segelken, Uwe Rademacher, Christoph Musoldt, Wolfgang Harting sowie sitzend von links: Wolfgang Keipke, Heiko Fischer, Michael Furian und Spartenleiter Klaus Schröder.

Tus Varrel, Schach - Der deutsche Schachbund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund, und auch beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gilt Schach als olympische Sportart. Damit wurde offiziell anerkannt, dass Schach mehr ist als zweckfreie Freizeitbeschäftigung.

Längst ist erwiesen, dass von Schachspielern während der Partien körperliche Höchstleistungen verlangt werden, denn diese Sportart erfordert höchste Konzentration über einen langen Zeitraum.

Die erste Schachmannschaft des TuS Varrel wurde 2014 Meister der Bremer Stadtliga, der höchsten Spielklasse im Landesschachverband. Dass das Team trotzdem auf den Aufstieg in die Verbandsliga verzichtete, lag an dem hohen Zeitaufwand, der dafür erforderlich gewesen wäre.

Die schnellsten Begegnungen sind nach gut drei Stunden gespielt, doch es kann bis zu sechs Stunden dauern, ehe eine Partie entschieden ist. „Wenn wir dann noch die Fahrzeiten zu den Spielorten hinzurechnen, kostet uns das einen ganzen Sonntag“, erläutert Spartenleiter Klaus Schröder. Daher hätten die Aktiven auf den Aufstieg verzichtet.

Schließlich sind sie lupenreine Amateure, die teilweise schon seit vielen Jahren im TuS Varrel aus Spaß am Spiel Schach spielen. Erst kürzlich wurde Michael Furian für sein 100. Mannschaftsspiel geehrt. „Auf diese Zahl kann ein Spieler nur kommen, wenn er mindestens zehn Jahre lang aktiv war“, verdeutlicht Schröder.

Dabei sind die Punktspiele nur ein Teil des Schachsports. Dienstags ist Spielabend im Vereinsheim, in dem die Schachspieler in einem Nebenraum ungestört unter sich bleiben. Dann werden gespielte Partien analysiert, auch Partien werden gespielt oder vereinsinterne Turniere veranstaltet. Bei den Spielabenden sind auch Gäste willkommen, die das Schach spielen lernen möchten. Die erfahrenen Schachspieler sind gern bereit, ihnen das Einmaleins des Schachs zu erklären. Ganz besonders würden sie sich freuen, wenn sie dabei auch Frauen begrüßen könnten.

Im TuS Varrel wird auch die Nachwuchsarbeit gepflegt. Regelmäßig organisiert Klaus Schröder in der Lise-Meitner-Schule Schulschachturniere und die Schachmeisterschaften des Landkreises Diepholz.

bt

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