Anna-Luisa Krogmann: „Froh, dass wir überhaupt starten konnten“ / Double für Bassumerin Nadine Gondek / Veranstalter zufrieden

Nur ein Zehntel fehlt dem Steller Team zum Heimsieg

Knapp geschlagen, doch die Reiterinnen des RFV Steller See freuen sich über Platz zwei in der Dressurprüfung Kl. A. Mit dabei waren (v.l.): Franziska Lutzner, Annika Türke, Anna Hinrichs und Saskia Nolte. ·
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Knapp geschlagen, doch die Reiterinnen des RFV Steller See freuen sich über Platz zwei in der Dressurprüfung Kl. A. Mit dabei waren (v.l.): Franziska Lutzner, Annika Türke, Anna Hinrichs und Saskia Nolte. ·

Kreis-Diepholz - STELLE · „Das war wirklich ein guter Tag“, freute sich Nadine Gondek, nachdem sie mit ihrer lackschwarzen Stute Haily auf dem Dressurturnier des Reit- und Fahrvereins Steller See den zweiten Sieg in der Tasche hatte.

Platz eins in der A-Dressur (1. Abt.) und in der L-Dressur (1. Abt.) entlohnten Gondek für so manchen Schweißtropfen, den sie im Training mit ihrer siebenjährigen Hohenstein-Tochter vergossen hatte. „Unsere Kurz-Kehrtwendung klappte heute gut, die Trab-Tour war auch in Ordnung, am Schritt müssen wir allerdings noch etwas arbeiten“, kommentierte die Reiterin des RFV Diek-Bassum ihre Ritte.

Auch Anja Kreitel-Haberhauffe (RFV Maasen-Sulingen) gelang das Double. In beiden Dressurprüfungen Kl. M lag sie mit Rose Noir an der Spitze.

Mit Spannung verfolgten viele Zuschauer die Prüfung für Mannschaften, denn hier gehörten die „Einheimischen“ zum Favoritenkreis. Doch leider mussten die Damen vom Steller See dem Hubertus RV Bremen die goldenen Schleifen überlassen, der mit Note 7,2 nur ein Zehntel besser war als das Steller See-Team. Für Mannschaftsführerin Anna-Luisa Krogmann sowie Annika Türke, Anna Hinrichs, Franziska Lutzner und Saskia Nolte eine tolle Leistung, denn die Gruppe trainierte nur ein einziges Mal in der angetretenen Formation zusammen. „Zwei Tage vor dem Turnier war eine Reiterin ausgefallen und da haben wir Franziska Lutzner angesprochen, ob sie nicht einspringen kann“, berichtete Anna-Luisa Krogmann. „Sie hat sofort zugesagt, worüber wir natürlich sehr froh waren, denn sonst hätten wir nicht starten können. Ich habe auch das erste Mal eine Mannschaft vorgestellt, denn ich bin früher immer mitgeritten.“

So erfolgreich wie die Premiere für Krogmann als Team-Chefin verlief, so gestaltete sich auch das erste Dressurturnier des RFV Steller See. Der Veranstalter teilte in diesem Jahr das traditionelle Jugendturnier und das große Dressur- und Springturnier in ein reines Dressurwochenenden und ein Springwochenende auf. Das attraktive Prüfungsangebot – Dressur bis Klasse M und Springen bis Klasse S – bleibt weiterhin bestehen, doch da jeweils nur noch zwei Prüfungen parallel stattfinden, wird das Helferteam enorm entlastet. „Wir haben noch nie ein so entspanntes Turnier gehabt“, meinte Lutz Vincke, Mitglied des Organisationsteams. „Da wir mit 150 Mitgliedern, wovon 60 Aktive sind, ein relativ kleiner Verein sind, war es einfach nicht mehr möglich, genügend Helfer zu finden.“

Nach einem gelungenen Dressurwochenende dürfte einem ebenso attraktiven Springwochenende mit den bekannten Highlights, wie dem Fluglichtspringen und dem S-Springen nichts im Wege stehen. · ilk

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