Nur zehn Aktive bei Titelkämpfen in Sulingen / Heike Schünemann und Florian Krabbe vorn

Kreismeisterschaften eine einzige Farce

Stuhrs Florian Krabbe gab nur einen Satz ab und wurde Kreismeister.
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Stuhrs Florian Krabbe gab nur einen Satz ab und wurde Kreismeister.

Sulingen - Viel erschreckender geht es nicht: Gerade einmal zehn (!) Aktive verliefen sich zur Tischtennis-Kreismeisterschaft der Damen und Herren in der Sulinger Sporthalle, was die Veranstaltung zu einer absoluten Farce verkommen ließ.

Bei nur zwei Teilnehmerinnen im Damenbereich lautete die Endspielpaarung Heike Schünemann gegen Anna Pukner. Selbst Intimkennern der Tischtennis-Szene dürften diese Namen nicht auf Anhieb geläufig sein. Beide spielen nicht in einem Damenteam, sondern in der 2. Kreisklasse der Herren. Dass sie aber für die Titelkämpfe gemeldet haben, ist aller Ehren wert. Am Ende setzte sich Lokalmatadorin Schünemann vom TuS Sulingen III in fünf Sätzen gegen Pukner von der TSG Osterholz-Gödestorf II durch und darf sich somit Kreismeisterin nennen. Damit qualifizierte sich die Sulingerin auch für die Bezirksmeisterschaften.

Auch der Sieger der Herren-Konkurrenz fährt zu den Titelkämpfen. Lediglich einen Satz gab Florian Krabbe vom Bezirksoberligisten TV Stuhr im gesamten Turnierverlauf ab – wurde jedoch im ebenfalls schwach besetzten Feld auch kaum gefordert. Platz zwei ging etwas überraschend an Christoph Kathmann (TV Stuhr/2. Bezirksklasse), der Marcel Twedorf (TuS Sulingen/1. Bezirksklasse) auf Rang drei verwies.

Für Krabbe nicht der einzige Kreismeistertitel, da er an der Seite von Kathmann durch einen 3:2-Endspielerfolg gegen das Schwafördener Duo Michael Stumpe/Christoph Kaup auch im Doppel triumphierte. Genau wie Schünemann, die mit Vereinskollege Thorsten Sander das Mixed-Finale durch ein 24:22 im Entscheidungssatz über Pukner/Torben Nelle (TuS Sulingen) für sich entschied.

Ohne auch nur eine einzige Medaille in Abrede stellen zu wollen – der sportliche Wert dieser Titelkämpfe tendierte gen Null. Und es sollte seitens des Verbandes ernsthaft geprüft werden, diese künftig noch zu veranstalten.

drö

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