HSG Barnstorf/Diepholz freut sich auf das Spitzenspiel gegen TSV Bremervörde

Zahltag beim Handball-Hit

Die Tore des wurfstarken Linkshänders Denis Maksimovich (l.) braucht die HSG Barnstorf/Diepholz am Sonntag im Hit gegen den TSV Bremervörde mehr denn je. ·
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Die Tore des wurfstarken Linkshänders Denis Maksimovich (l.) braucht die HSG Barnstorf/Diepholz am Sonntag im Hit gegen den TSV Bremervörde mehr denn je. ·

Diepholz - Von Matthias BorchardtDie Kassiererinnen dürfen sich schon mal die Hände reiben, denn am Sonntagnachmittag dürfte es in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle einen Riesenandrang geben: Am „Zahltag“ erwartet Tabellenführer HSG Barnstorf/Diep holz um 17.30 Uhr den ebenfalls noch ungeschlagenen Verfolger TSV Bremervörde zum Handball-Oberliga-Knüller. Beide Topteams fiebern dem Hit entgegen.

Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diep holz, blickt der Partie völlig entspannt entgegen: „Wir freuen uns auf das Spiel, zumal wir in den vergangenen Begegnungen immer stärker geworden sind. Wenn wir so wie in Neerstedt zu Werke gehen, dann ist mir nicht bange.“ In einem Punkt ist sich der 60-Jährige sicher: „Diese Partie hat keine vorentscheidende Bedeutung.“ Das denkt auch Bremervördes Coach Sasa Rajkovic: „Das ist nicht das entscheidende Spiel, weil die Saison noch lang ist. Die Chancen stehen 50:50.“

Beide Mannschaften gehen gut vorbereitet in den Hit, kennen Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegners. Barnstorfs Mannschaftskapitän Nils Mosel sagt mit breiter Brust: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Ich erwarte ein Topspiel.“

Bei den Bremervördern ragen Shooter Adnan Salkic, mit 66 „Buden“ bester Torschütze beim Tabellenzweiten, und Kreisläufer-Hüne Marcus Hölling (49 Tore erzielt) heraus. „Diese Achse müssen wir in den Griff bekommen“, weiß Heiner Thiemann. Aber auch die Rückraumakteure Ole Winter (38) und Timo Meyn (20) sowie die Flügel angreifer Daniel Usadel (21) und Pascal Sauff (10) verstehen ihr Handwerk. Der wichtigste Spieler bei den Gästen ist aber Adnan Salkic. Thiemann lobt den 30-Jährigen: „Er ist der Dreh- und Angelpunkt.“

Die Gastgeber können vermutlich bis auf den verletzten Linksaußen Finn Richter mit stärkster Formation auflaufen. Beim 25-Jährigen ist das lädierte Knie zwar abgeschwollen, aber er hat bei gewissen Bewegungen nach wie vor Schmerzen. Endgültigen Aufschluss über die Beschwerden soll Anfang Dezember eine Kernspintomographie ergeben. In der Deckung sind vor allem Abwehrchef Lars Giesen sowie auf den Halbpositionen Andrius Gervé und Malte Helmerking gefordert. Aber auch Torhüter Donatas Biras darf sich auf einen arbeitsreichen Nachmittag einstellen.

„Wir müssen gegen Bremervörde eine gute Leistung bringen und das Tempo hochhalten. Ich sehe uns durchaus in der Favoritenrolle“, unterstreicht ein zuversichtlicher Thiemann.

Sasa Rajkovic beobachtete den Primus beim jüngsten 29:22-Erfolg beim VfL Fredenbeck II. Seine Erkenntnis: „Barnstorf hat eine auf allen Positionen gut besetzte Mannschaft.“ Der TSV-Coach glaubt, dass die „bessere Tagesform“ den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben wird. Zu hoch hängen will er diese Partie nicht: „Das ist ein ganz normales Spiel.“ Wenn er sich da einmal nicht irrt…

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