Formkurve der Syker Wasserballer zeigt nach oben / Traumstart in die neue Bezirksoberliga-Saison

Start-Nr. 28: „Youngster das größte Faustpfand“

Die gesunde Mischung aus jungen und älteren Spielern macht die Syker Wasserballer momentan so stark. ·
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Die gesunde Mischung aus jungen und älteren Spielern macht die Syker Wasserballer momentan so stark. ·

Syke - Bei den Wasserballern des TuS Syke geht es eindeutig aufwärts: Noch vor einem Jahr liebäugelte Sykes Spielertrainer Jochen Zwarg damit, sein Team mangels personellen Alternativen aus der Bezirksoberliga zurückzuziehen. Wie gut, dass er sich anders entschied. Die Hachestädter legten allen Unkenrufen zum Trotz eine starke Saison hin und rangierten am Ende auf Platz vier.

Noch besser lässt sich bislang sogar die Spielzeit 2013/14 an. Nach zwei Spieltagen stehen makellose 4:0- Punkte auf dem Konto.

Eine Entwicklung, die selbst Zwarg überrascht: „Damit konnte man nicht rechnen. Vor einiger Zeit hatte ich ja kaum Spieler zur Verfügung. Außerdem war das Team total überaltert. Aber jetzt läuft es super. Zum Glück konnten wir diverse Jugendliche integrieren. Und die werden immer besser. Unsere Youngster sind das größte Faustpfand, was wir haben.“

Lob, das sich die Syker Nachwuchskräfte durch Leistung verdient haben. Ob nun Keeper Constantin Breckner oder die Feldspieler Tobias Menking, Ole Landsberg und Hakon Straßheim – sämtliche Talente trugen erheblich zum TuS-Aufschwung bei. Entsprechend positiv blickt Zwarg in die Zukunft: „Es wächst etwas heran. Wenn wir so zusammenbleiben, ist eine Spitzenplatzierung durchaus möglich. Derzeit haben wir eine tolle Mischung aus jungen Hüpfern und alten Hasen im Team.“ Stimmt. Neben den Youngstern glänzen weiterhin die Zweitliga-erfahrenen Zwarg und Holger Eickhoff als treffsichere Schützen sowie Oliver Keuling als umsichtiger Abwehrorganisator.

Derart ausgeglichen besetzt, peilt Zwarg in dieser Saison mindestens Platz drei an: „Der liegt auf alle Fälle drin. Die Liga ist zwar sehr ausgeglichen, aber ich traue meiner Mannschaft eine ganze Menge zu.“

Rosige Aussichten also für die Rot-Weißen. Aber was passiert, falls mehrere Nachwuchskräfte gleichzeitig studiumsbedingt den Verein verlassen sollten? Auch hierauf hat Zwarg eine Antwort: „Wir müssen unsere Jugendarbeit noch weiter intensivieren. Wenn wir jede Saison mindestens einen Spieler an das Herrenteam heranführen, dann können wir auch Abgänge verkraften. Ich bin da gar nicht so pessimistisch. Immerhin hat Wasserball beim TuS jetzt eine gewisse Tradition. Nicht umsonst stellen wir jedes Jahr ein Turnier auf die Beine, was zu den bekanntesten in ganz Norddeutschland zählt. Der Zuschauerzuspruch bestätigt uns. Wasserball ist in Syke beliebt.“

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