Gessel in der Korbball-Niedersachsenliga mit Problemen / Seckenhausen stark

Wurfschwäche bedeutet viel Arbeit für Glatzel

Gessels Carmen Ehlers holte mit ihrem Team am Wochenende einen Punkt und erzielte dabei zwei Körbe. ·
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Gessels Carmen Ehlers holte mit ihrem Team am Wochenende einen Punkt und erzielte dabei zwei Körbe. ·

Heiligenfelde - Mit zwei Siegen und einem Sprung auf Platz drei ist die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst die Gewinnerin des vierten Spieltags in der Korbball-Niedersachsenliga. Der Oldenbroker TV bleibt unangefochten vorne, der SC Dünsen wartet immer noch auf die ersten Punkte.

FC Gessel-Leerßen - Oldenbroker TV 2:11 (1:6): Gegen den klaren Tabellenführer wollte der FC vor allem eine gute Leistung abliefern. „Das ist uns leider nicht gelungen – in erster Linie wegen unserer Wurfschwäche“, befand Spielertrainerin Nicole Glatzel, denn nicht nur die starken Oldenbroker Korbhüterinnen verhinderten ein besseres Ergebnis für Gessel-Leerßen. Ein Sonderlob verdiente sich allerdings deren Gegenüber Nicole Lüth, die sich einer höheren FC-Niederlage widersetzte.

SV Heiligenfelde - TSV Ingeln-Oesselse 6:12 (5:4): Vor allem in der zweiten Halbzeit gab der SVH dieses Spiel ab. Vor dem Seitenwechsel beständig in Rückstand, ging Ingeln-Oesselse nach dem Wiederanpfiff erstmals mit 6:5 in Führung und setzte sich dann Korb um Korb ab. „Das Spiel möchten wir nicht weiter kommentieren. Gratulation an den verdienten Sieger“, ließ das SVH-Trainerteam Frauke und Jörg Spalkhaver verlauten – und ließ doch einige Unzufriedenheit durchblicken.

TuS Sudweyhe II - FC Gessel-Leerßen 5:5 (2:3): In einer umkämpften Partie lag zunächst Gessel-Leerßen knapp vorn. Gegen Ende der Partie wendete sich das Blatt – und ohne den Ausgleichstreffer von Kim Schneider (39.) wäre der FC wohl mit leeren Händen abgereist. Beim TuS ragte Korbhüterin Miriam Rzepka heraus. „Aber wir haben auch insgesamt als Team toll dagegengehalten“, kommentierte Trainer Thomas Piper. Nicole Glatzel war weniger begeistert: „Eine Mannschaft, die in 80 Minuten nicht mehr als sieben Körbe wirft, hat Glück, überhaupt einen Punkt zu holen.“

Oldenbroker TV - SV Heiligenfelde 9:4 (6:1): Der Frust über die Niederlage im ersten Spiel saß tief – und jetzt steigerte sich das Spalkhaver-Team gegen den Tabellenführer enorm. „Gegen Ende der ersten Halbzeit hatten wir eine kleine Schwächephase, ansonsten haben wir uns richtig gut aus der Affäre gezogen“, freute sich das Trainerduo trotz der Niederlage über den Achtungserfolg gegen den Titelfavoriten.

TSG Seckenhausen-F. - TuS Sudweyhe II 9:8 (6:3): Bis zur Pause sah es gut aus für die TSG – doch dann war der Wurm drin. Zunächst fiel Korbhüterin Luise Budig mit Nasenbluten aus, dann knickte Kristina Terentjew um und konnte nicht weiterspielen. Vor allem in dieser Phase kam der TuS Korb um Korb heran, musste sich am Ende aber geschlagen geben. „Meine Mannschaft hat viel Moral gezeigt und wächst sichtbar zusammen“, lobte Thomas Piper. TSG-Trainerin Camilla Hahn freute sich vor allem über das abgeklärte Spiel von Anke Lisser.

TSV Thedinghausen II - SC Dünsen 18:3 (9:1): Weiter spielte Dünsen ohne springende Korbhüterin – und darum hinten mit viel Risiko. Jeder Sechsmeter-Freiwurf war eine Korbchance für den Gegner, und das wusste der routinierte TSV immer wieder zu nutzen. Hinzu kam eine große Schwäche im SC-Angriff. Das Resultat war eine deutliche Niederlage des Schadwinkel-Teams.

SC Dünsen - TSG Seckenhausen-F. 6:25 (3:15): Die einseitige Partie beherrschte die TSG nach Belieben. Zwar hatte der SC auf eine 4:1-Deckung umgestellt, das änderte jedoch nichts an der Höhe der Niederlage. TSG-Coach Camilla Hahn war wenig erfreut über den Klassenunterschied: „Mit Niedersachsenliga-Korbball hatte das wenig zu tun“, kommentierte sie das eindeutige Schauspiel. Dünsens Coach Schadwinkel hofft auf Besserung am nächsten Spieltag, wenn die etatmäßige Korbhüterin wohl wieder zur Verfügung steht. · she

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