BSV Rehden nimmt Training auf / Trainer Uzelac sieht viel Arbeit / Grewe geht

Die Wundertüte im Abenteuerland

Kreis-Diepholz - Von Arne FlüggeREHDEN · Jetzt geht’s los! Mit der ersten Trainingseinheit bei strahlendem Sonnenschein sind die Fußballer des BSV Rehden gestern Vormittag ins Abenteuer Regionalliga gestartet. Rehdens neuer Trainer Predrag Uzelac versammelte 24 Spieler um sich, darunter neun Neuzugänge.

„Vor uns liegt eine Menge Arbeit. Die Regionalliga wird sehr hart werden“, erklärte Uzelac. Seine wichtigste Aufgabe in den nächsten Tagen: die vielen neuen Spieler in die Mannschaft zu integrieren und ein homogenes Team zu formen. Was nicht leicht wird, nachdem gleich neun Spieler den Verein verlassen haben. „Parallel müssen wir aber auch schon im konditionellen und taktischen Bereich arbeiten“, sagte der 46-jährige ehemalige Profi von Dinamo Zagreb. Zudem wird der Coach viele Einzelgespräche führen. „Mir ist wichtig, dass die Spieler schnell kapieren, was ich von ihnen verlange. Bei so vielen neuen Spielern ist das Ganze schon eine Wuntertüte. Und aus der wollen wir am Ende der Saison den Klassenerhalt herausziehen“, schmunzelte der Coach. Von jedem Einzelnen erwartet Uzelac eine professionelle Einstellung. „Den Spielern muss klar sein: Sie müssen Fußball leben, diszipliniert sein.“

Bis sich am Ende alles eingespielt hat, könne es aber dauern. Auch das endgültige Gesicht der Mannschaft wird sich erst spät herauskristallisieren. Und daher fordert der Trainer Geduld. „Bei so einem großen personellen Umbruch weiß man erst nach sieben, acht oder zehn Spielen, wo man steht. Und man muss bei der Auswahl der Spieler auch ein wenig Glück haben“, meinte Uzelac.

Die Regionalliga ist für Uzelac eine große Herausforderung, die er gerne annimmt. „Das ist eine sehr interessante Aufgabe. Mit Wilhelmshaven habe ich das ja schon erlebt. Die Liga ist bärenstark, kein Vergleich mit der Oberliga“, weiß der A-Lizenzinhaber, der sich in der vergangenen Saison viele Regionalligaspiele angeschaut hat. „Mann muss abwarten, wie stark die zweiten Mannschaften der Bundesligisten sind. Wolfsburg II halte ich für sehr, sehr stark, ebenso Holstein Kiel“, hat Uzelac seine Favoriten bereits ausgemacht: „Wie gut die anderen sind, ist im Moment schwer einzuschätzen.“

Doch die Gegner interessieren den Rehdener Trainer derzeit noch am Rande. Seine ganze Konzentration gilt jetzt der eigenen Mannschaft. Sie muss Regionalliga-tauglich gemacht werden. „Ich sehe großes Potenzial, aber auch noch viel Arbeit“, erklärt der Trainer: „Unser Ziel kann nur sein, den Klassenerhalt zu schaffen.“ Sprach’s und eilte zum Trainingplatz.

Bevor es dann losging, wurde die Mannschaft den Zuschauern vorgestellt. Die prominentesten Neuzugänge waren Rückkehrer Paul Kosenkow (27) und Oberliga-Torschützenkönig Alexander Neumann (22). Beide sollen in der kommenden Saison die nötigen Tore für Rehden schießen. In der Abwehr nahm Stefan Heyken an der Seite von Michael Wessel gleich die Position des abgewanderten Kapitäns Manuel Meyer ein.

Zwei Spieler fehlten allerdings. Stürmer Erdal Ölge ist noch im Urlaub, und Mittelfeldspieler Florian Grewe hat sich doch noch entschlossen, den Verein zu wechseln. Er geht zu RW Damme.

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