„Württemberg-Cup“: Rückkehrer trifft bei Brinkums 6:1 doppelt / Weyhe hält sich beim 2:3 wacker

Esin Demirkapi wieder mittendrin

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Machte als Weyher Neuzugang eine gute Partie: Marcel Westphalen (re.) schoss den SCW gestern mit 2:1 in Front.

Ristedt - Von Gerd Töbelmann. 300 Besucher am ersten Tag des 16. Ristedter Fußball-Turniers um den „Württemberg-Cup“ – das kann sich wahrlich sehen lassen. Dabei setzten sich gestern Abend in der Gruppe A jeweils die Favoriten durch. Bei seiner Ristedt-Premiere feierte der Bremer Bezirksliga-Überflieger FC Oberneuland ein 3:2 (0:1) gegen den diesjährigen Liga-Konkurrenten SC Weyhe. In der zweiten Partie behielt Bremen-Liga-Vizemeister Brinkumer SV mit 6:1 (2:1) gegen den TuS Sudweyhe (Bezirksliga Hannover) die Oberhand.

FC Oberneuland - SC Weyhe 3:2 (0:1): In der Liga hatte sich der Meister aus Bremen mit 4:0 und 5:1 durchgesetzt, doch gestern war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. „Und dies, obwohl Oberneuland schon lange im Saft steht, wir aber erst am Samstag die erste Einheit gemacht haben“, erklärte Weyhes Coach Edu Yakan, der selbst einmal beim FCO als Co-Trainer an der Linie gestanden hatte. Und der aus Brinkum gekommene Steffen Röpke ergänzte: „Von Oberneuland hätte ich etwas mehr erwartet.“

In der ersten Halbzeit war Weyhe gar das bessere Team und hätte höher als nur mit 1:0 führen müssen, doch Georg Tylla (22.) und Max Wiechmann (24.) vergaben. Eine Minute vor der Pause (34.) machte es Neuzugang Wiechmann dann jedoch unglaublich cool, lief seinem FCO-Verteidiger davon und schoss knallhart zum 1:0 ins kurze Eck.

Doch Weyhes Überlegenheit bröckelte danach. „Die Jungs waren platt. Da hat sich das fehlende Training gezeigt. Trotzdem bin ich richtig zufrieden mit der Mannschaft“, meinte Yakan.

Oberneuland glich in der 36. Minute durch Marco Ordenewitz, Sohn des Ex-Werder-Spielers Frank Ordenewitz, zum 1:1 aus. Doch Weyhe brach nicht auseinander. Im Gegenteil: In der 54. Minute schaffte Neuzugang Marcel Westphalen aus fünf Metern das 2:1.

Die Schlussphase gehörte dann jedoch dem Team des Ex-Brinkumer Ugur Saatci, der in Halbzeit zwei eingewechselt wurde. Jabateh Vafing (55.) und erneut Ordenewitz (58./Elfer nach Foul von Richy Rabba an Vafing) bedeuteten das 3:2 des Favoriten, der insgesamt aber nicht überzeugen konnte.

Brinkumer SV - TuS Sudweyhe 6:1 (2:1): In den bisherigen Testspielen lief es für Brinkum alles andere als rosig, denn nur gegen Brake sprang bislang ein Sieg heraus. Bei insgesamt zehn Neuzugängen ist es aber auch schwer, ein schon funktionierendes Kollektiv auf den Rasen zu stellen. Und der neue Trainer Kristian Arambasic muss sich auch noch an die neue Umgebung gewöhnen.

Trotzdem stellte Brinkum gestern gleich die Weichen, um wie im Vorjahr als Gruppensieger wieder das Finale zu erreichen. Einer wird sich besonders gefreut haben: Esin Demirkapi. Mehr als ein Jahr musste der Innenverteidiger nach schweren Knieverletzungen auf seinen Einsatz warten, gestern gelang ihm bereits in der fünften Minute nach einer Ecke der Treffer zum 1:0. Als Neuzugang Marcel Brendel in der 15. Minute auf 2:0 erhöhte, war Brinkum in der Spur. Sudweyhe kam allerdings in der 28. Minute durch Torjäger Stephen Bohl auf 1:2 heran.

Nach dem Wechsel jedoch sorgte der Favorit dann für klare Verhältnisse. Artur Degtjarenko (40./volley aus 16 Metern) und Marcel Dörgeloh (50./Schuss aus 14 Metern) stellten auf 4:1. In der 64. Minute erhöhte Dimitri Khoroshun auf 5:1. Kurz vor dem Ende legte Demirkapi per Kopfball noch das 6:1 (67.) nach. „Nach der langen Verletzung freut es mich besonders, wie Esin hier heute aufgetreten ist“, meinte Arambasic.

Doch Brinkums neuer Trainer war gestern auch ein wenig missmutig, denn Neuzugang Steven Holstein droht mit Knöchelverletzung länger auszufallen. „Insgesamt hat der Schiri zu viel durchgehen lassen“, schimpfte Arambasic.

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