Zweitliga-Squasher reisen morgen nach Duisburg / Einsatz von das Neves fraglich / Söhnchen kommt aus London

Wohin führt der Weg des 1. SC Diepholz?

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Hofft auf einen erfolgreichen Start ins neue Jahr: Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. Squash-Club Diepholz. 

Diepholz - Jetzt wird’s wieder ernst: Die Rückrunde der zweiten Squash-Bundesliga beginnt für den 1. SC Diepholz morgen mit einem Auswärtsspiel in Duisburg. Die Kreisstädter treffen auf den 1. SC Berlin und auf Gastgeber SC hot socks Mülheim.

Für Spielertrainer Dennis Jensen hat vor allem die Partie gegen den Hauptstadtclub enorme Bedeutung: „Wenn wir Berlin schlagen, verschaffen wir uns Luft auf die Abstiegsregion.“ Doch ein Selbstläufer wie im Hinspiel in Diepholz (4:0) wird die Begegnung nicht. Die Berliner verpflichteten zur Winterpause den polnischen Nationalspieler Lukasz Stachowski und wollen mit aller Macht den Ligaverbleib sichern.

Die Diepholzer müssen höchst wahrscheinlich auf Luis das Neves verzichten. Der Deutsch-Portugiese zog sich im letzten Hinrundenspiel in Bremen einen Muskelfaserriss zu. „Dieser ist zwar so gut wie verheilt, aber wir müssen sehen, ob ein Einsatz wirklich Sinn macht“, überlegt Dennis Jensen.

Routinier Dirk Heemann ist aus privaten Gründen nicht dabei und wird sich vielmehr auf die nächsten wichtigen Aufgaben vorbereiten. „Wir spielen jetzt im zweiwöchigen Rhythmus und dürfen kein Risiko eingehen“, sagt der Teamchef. Vielmehr vertraut er seinen Mannen, die schon im Hinspiel für den Erfolg gegen Berlin gesorgt hatten. An Position vier ist Martin Tonn vorgesehen, davor der bislang noch ungeschlagene Julian Söhnchen, der abermals extra aus London angereist kommt. Das obere Paarkreuz werden Dennis Jensen und der Niederländer Dylan Bennett besetzen. Als Ersatzmann reist Dirk Scheele am Sonnabend mit in den Ruhrpott.

In der Begegnung gegen die ambitionierten Mülheimer (derzeit auf Platz vier) hängen die Trauben hoch. Im Hinspiel hat der Tabellensechste dem Favoriten dank Siegen von Julian Söhnchen und Dennis Jensen zwar ein Remis abgeknüpft, doch der letztjährige Vizemeister ist enorm heimstark und wird sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen, zumal er in absoluter Bestbesetzung antreten wird.

„Wir werden alles in die Waagschale werfen und dann sehen wir, was wir mit auf die lange Heimreise nehmen“, gibt der 38-Jährige die Parole aus. · mbo

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