Werder Bremens Tischtennis-Team in der Champions League unter Zugzwang

Wochenende der Wahrheit

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Bremens Spitzenspieler Chih-Yuan Chuang trifft heute ausgerechnet auf Landsmann Chie-An Chen, mit dem er bei der jüngsten Weltmeisterschaft Gold im Doppel holte ·

Bremen - Richtungsweisendes Wochenende für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Heute gilt es in der Champions-League beim französischen Vertreter Hennebont GV zu punkten, und nur zwei Tage später wartet auf die Hanseaten in eigener Halle die nächste Bewährungsprobe in der Bundesliga. Um 15.00 Uhr stellt sich dann der starke Aufsteiger TTC Hagen vor.

Doch erstmal gilt das Augenmerk von Werder-Teammanager Sascha Greber ganz der Champions-League: „Nach unserer Auftaktniederlage gegen die SPG Walter Wels stehen wir schon unter Zugzwang. Wenn wir Gruppenerster werden wollen, ist ein Sieg gegen Hennebont praktisch Pflicht. Und das wird schwer genug.“

Sogar äußerst schwer. Die Franzosen verfügen über einen ausgesprochen ausgeglichenen Kader, aus dem Doppelweltmeister Chie-An Chen (kurioserweise errang der Taiwanese den Titel an der Seite von Bremens Spitzenspieler Chih-Yuan Chuang) hervorsticht. „Ein ganz gefährlicher Spieler“, urteilt Greber.

Und auch Hennebonts Nummer zwei kann sich sehen lassen. Trotz seiner mittlerweile 41 Lenze ist die griechische Legende Kalinikos Kreanga an guten Tagen mit seinen kompromisslosen Topspins unverändert dazu in der Lage, jeden Gegner vom Tisch zu fegen. Komplettiert wird das französische Trio vom Tschechen Dimitrij Prokopkov, den Greber ebenfalls als „bärenstark“ einstuft – und sich auf ein umkämpftes Match einstellt: „Wenn wir da bestehen wollen, muss alles passen. Es geht nur mit 100 Prozent.“

Die wohl auch beim nächsten Kraftakt nur zwei Tage später nötig sein werden, wenn die Bremer den TTC Hagen empfangen. „Wir sind gewarnt. Hagen hat zuletzt Düsseldorf besiegt und stellt in Maharu Yoshimura den amtierenden japanischen Einzelmeister. Eine gute Truppe“, lobt Sascha Greber dem Aufsteiger. Trotzdem hofft der Werder-Manager auf einen Sieg: „Mit der Unterstützung unserer Zuschauer wollen wir den dritten Sieg im dritten Spiel feiern.“ · drö

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