Rehdener trifft heute auf Ex-Club VSK Osterholz-Scharmbeck / Kader komplett

Wnuck tritt auf der Stelle statt durch den Tisch

Björn Wnuck (rechts) kam in dieser Saison bislang noch nicht so zum Zuge. Auch heute sitzt er gegen seinen Ex-Club wohl zuerst auf der Bank.

Kreis-Diepholz - MUSTER (dsc) · Auch wenn er das Geschehen vermutlich wieder nur von der Bank aus verfolgen wird, ist das Heimspiel des BSV Rehden gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck (heute, 16 Uhr) für Björn Wnuck ein besonderes. Zwei Jahre stand der Rehdener in Diensten des Oberliga-Konkurrenten, und er wäre wohl heute noch dort, wäre er nicht dem Lockruf des BSV erlegen.

Beim VSK habe er sich „immer wohl gefühlt, den Teamgeist geschätzt und auch privat mit einigen Jungs durch den Tisch treten können“, wie Wnuck rückblickend meint. Aber nach Beendigung seines Studiums hatten sich die Prioritäten verschoben. „Ich bin primär wegen der beruflichen Perspektive nach Rehden gewechselt“, sagt der Geschäftsführer der „Ratsstuben“, der ohne die berufliche Offerte das Trikot des BSV Rehden nicht übergestreift hätte. Doch beides unter einen Hut zu kriegen, ist für den 26-Jährigen speziell in den letzten Wochen „echt nicht einfach“. Mit ein Grund dafür, dass der 26-Jährige bislang im Team von Uwe Brunn nicht so zum Zug gekommen ist. „Wir haben eine gute Mannschaft, und wenn alle fit sind, ist der Kokurrenzkampf schon sehr groß“, sagt Wnuck. Dies gilt in diesen Tagen umso mehr, da BSV-Coach Brunn endlich sein komplettes Stammpersonal zur Verfügung steht. Insgesamt gute Vorzeichen, um den nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage (zwei Siege) erfolgreichen Weg fortzuführen – unabhängig von der nicht unerheblichen Tabellenkonstellation. Es spielt nämlich der Siebte (Rehden) gegen den Achten (Osterholz). „Nachdem wir uns jetzt gefangen haben, wollen wir wieder eine vernünftige Leistung anbieten und uns auf unsere eigenen Stärken besinnen“, lässt Brunn den Blick auf die Tabelle außer Acht. „Nach zwei Auswärtssiegen wäre es schön, wieder zu Hause zu gewinnen“, richtet Brunn sein Team (vielleicht mit Sergej Dikhtiar von Beginn) offensiver aus. Zumal er, genau wie Wnuck, den Gast aus dem Bremer Umland eher „kompakt defensiv“ ausgerichtet erwartet. Ein Rezept, mit dem VSK-Coach und Ex-Werder-Profi Günter Hermann seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich das Zepter schwingt. Ob sich Brunn eine ähnlich lange Trainer-Tätigkeit in Rehden vorstellen kann? „Günter Hermann und mich zeichnet ja aus, dass wir als Profi in unseren Vereinen sehr lange gespielt haben. Von daher kann ich mir auch als Trainer grundsätzlich alles vorstellen. Trotzdem: Die Arbeit von Günter Hermann ist schon beachtlich. Da muss man den Hut vor ziehen“, meint Brunn.

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