Stürmer Kifuta droht in Havelse auszufallen

Wnuck hofft noch auf „Kifus“ Wucht

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Rehdens Kifuta (am Ball) knipste im Hinspiel gegen Havelse. Heute wackelt sein Einsatz wegen Knöchelproblemen. ·

Kreis-Diepholz - REHDEN · Sonntagnachmittag, 16 Uhr in Hamburg. Der Regionalligist BSV Rehden hatte sich gerade mal wieder teuer verkauft, stand aber nach dem 1:3 gegen den FC St. Pauli II erneut ohne Lohn da.

Anlass genug für BSV-Coach Björn Wnuck düstere Wolken im Stadion Hohe Luft heraufzubeschwören: „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir da unten jetzt nicht noch weiter reinrutschen“, ging sein Blick Richtung Tabellenkeller. Mit zwei Tagen Abstand nimmt er seinen Aussagen etwas Wind aus den Segeln: „Das war etwas überzogen in der Situation. Es ging mir darum, alle aufzuwecken.“

Schließlich ist schon heute Abend (19.00 Uhr) wieder volle Konzentration vonnöten. Die Schwarz-Weißen treten beim TSV Havelse an, dem Tabellennachbarn, der derzeit „on fire“ ist: Der TSV ist in den sechs Spielen nach der Winterpause ungeschlagen, sammelte beeindruckende 14 Punkte. Im gleichen Zeitraum holte Rehden nur deren vier. „Es ist keine einfache Situation“, gibt Wnuck zu, „auch ich bin total gefordert, weil schon eine mentale Verunsicherung zu spüren ist.“ Der 29-Jährige moniert vor allem, dass nach Rückschlägen während der Partien, „die Köpfe nach unten gehen. Das ist der falsche Weg, so kommen wir aus der Situation nicht heraus.“ Vielmehr müsse man sich auf die Stärken der Hinrunde besinnen.

Erschwert wird die Rehdener Lage durch die heikle Personallage. Mit Torwart Milos Mandic und den Mittelfeldspielern Danny Arend und Daniel Gunkel brechen drei tragende Säulen des Teams definitiv weg, auch Stürmer Kifuta, der beim 2:0-Hinspielsieg traf, wackelt: „Er konnte zuletzt nicht trainieren, hat Schmerzen am Knöchel“, sagt Wnuck, der aber noch Hoffnung auf einen Einsatz hat: „Wir warten das Abschlusstraining ab. ‚Kifu‘ war gerade wieder da, seine Kraft, Wucht und Dynamik sind wichtig für uns.“ Eigenschaften, die auch Havelses zehnfacher Torschütze Christoph Beismann mitbringt: „Er ist jemand, der nicht nur die Dinger wegmacht, sondern sich auch aus der ersten Reihe fallen lässt und für das Kollektiv ackert, ein Arbeiter“, weiß Wnuck. Insgesamt sieht er den Gegner als „variable Truppe, die taktisch richtig gut ist“. · wie

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