Bei schwierigen Bedingungen in Klagenfurt belegt Triathletin Ehlers einen beachtlichen vierten Platz

Wittmershaus löst Ticket für Ironman-WM auf Hawaii

Strahlte: Horst Wittmershaus freute sich über seinen Altersklassensieg.

Klagenfurt – Horst Wittmershaus hat es tatsächlich geschafft. Am 12. Oktober wird sich der Topathlet des SC Weyhe bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii ein zweites Mal mit den weltbesten Triathleten seiner Altersklasse messen. Den Slot hierfür löste Wittmershaus beim Ironman Austria als Sieger der M 50 mit einer Zeit von 9:21:17 Stunden. Hochzufrieden war auch Teamkollegin Sandra Ehlers, die nach 10:52:45 Stunden ihren vierten Platz in der W 40 mit einem Tänzchen auf der Finisherline feierte.

Die rund 2 700 Starter aus 60 Nationen erlebten in Klagenfurt schwierige Bedingungen. Für das Schwimmen über 3,9 Kilometer im über 26 Grad warmen Wörthersee galt Neo-Verbot. Das drückte allgemein die Schwimmzeiten, doch auch eine Vielzahl geübter Schwimmer hatten außerordentlich schlechte Zeiten. Die neue 180 Kilometer Radrunde erwies sich als sehr anspruchsvoll. Als die schnellsten Athleten schon auf der Laufstrecke unterwegs waren, setzten schließlich heftige Gewitter ein. Kurzfristig musste sogar das Zielstadion evakuiert werden.

Horst Wittmershaus lieferte dennoch ein ausgezeichnetes Rennen. Mit einer Schwimmzeit von 1:12:18 Stunden wechselte der Syker als 42. seiner Altersklasse auf das Rad. Nach einem Radsplit von 4:54:56 Stunden hatte er sich bereits auf Rang drei vorgearbeitet, um sich dann mit dem schnellsten M 50-Laufsplit (3:07:50 Std) den 40. Gesamtplatzplatz sowie den Altersklassensieg zu sichern.

Die Reise nach Hawaii wird Wittmershaus ohne seine Teamkollegen, die ebenfalls auf einen Slot gehofft hatten, antreten: „Die Radstrecke hat Körner gekostet. Das haben Arne und Martin beim Marathon gespürt.“

Arne Reuter finishte nach 9:41:29 Stunden als 97. insgesamt auf Rang 18 der M 40. Martin Bramkamp überquerte die Ziellinie als 34. der M 45 in 10:18:35 Stunden. Es folgten die Teamkollegen Frank Zühlke (M 45, 11:30:43), Olaf Meiners (M 50, 11:45:31) und Gerd Cordes (M 50, 12:19:58).

„Für mich stand der Fokus auf Spaß am Wettkampf und auf keinem Fall Krampf im Vordergrund“, kommentierte Sandra Ehlers ihr Rennen. Mit dieser Einstellung war die Sykerin offenbar bestens unterwegs. Nach dem Schwimmen (1:16:14) arbeitete sie sich auf dem Rad (5:51:12) auf Rang acht vor. „Vor allem bergauf hatte ich Spaß, mich mit den Männern zu messen.“ Es folgte der schnellste W 40-Laufsplit (3:36:46) bei Blitz, Donner und heftigem Regen auf „schwimmender Straße“. Der vierte Platz, allgemein als undankbar angesehen, ging für Ehlers voll in Ordnung: „Der Abstand zur Dritten war mit rund 19 Minuten so mega, dass ich mich nicht zu ärgern brauche.“

Das mit Abstand beste Ergebnisse der drei gestarteten Tri-Wölfe des LC Hansa Stuhr gelang in Klagenfurt Peter Sokoll. In 11:51:38 Stunden wurde Sokoll Siebter in der Altersklasse M 60. Florian Schigelski (M 45) benötigte 12:16:34 Stunden. Dörthe Krumsieg (W 40), die nach dem Schwimmen einige 100 Meter mehr auf der Uhr hatte und die heftigen Gewitter so auf der Radstrecke erlebte, kam nach 14:37:18 Stunden ins Ziel.  el

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