Brinkumer SV will mit Sieg am letzten Liga-Spieltag in Aufstiegsrunde starten

Witte rechtzeitig wieder da

Wenn er fit ist, ist er bei Brinkums Trainer Frank Thinius in der Innenverteidigung gesetzt: Tom Witte (vorn). Morgen empfängt er mit dem BSV den KSV Vatan Sport. ·
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Wenn er fit ist, ist er bei Brinkums Trainer Frank Thinius in der Innenverteidigung gesetzt: Tom Witte (vorn). Morgen empfängt er mit dem BSV den KSV Vatan Sport. ·

Brinkum - Frank Thinius kommt derzeit ganz schön herum. Am Mittwoch zum Beispiel reiste der Trainer des Brinkumer SV zum SC Vier- und Marschlande, der den FC Elmshorn in der Oberliga Hamburg empfing. Seine Einschätzung des Gegners in der Relegationsrunde zur Fußball-Regionalliga Nord verheißt nichts Gutes: „Wenn die Elmshorner eine Mannschaft aus dem Mittelfeld mit 4:0 schlagen, ohne sich dabei anstrengen zu müssen, spricht das schon eine deutliche Sprache.“

Und dass dies unter „Thinis“ Augen geschah, zeigt, wie sehr Bremen-Ligist Brinkum schon zwischen zwei Phasen der Saison steckt: einerseits die Aufstiegsspiele, andererseits der Liga-Kehraus mit dem morgigen Heimspiel gegen den KSV Vatan Sport (15 Uhr).

Dafür steht ihm mit Ausnahme von drei Stützen der komplette Kader zur Verfügung. Malvin Patzack muss allerdings wegen Wadenproblemen passen, der am Knie verletzte Kevin Gibek fällt mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus, und Oliver Knoch befindet sich mit seinen Mit-Abiturienten auf Abschlussfahrt.

Dafür haben sich rechtzeitig vor der Relegation Steffen Röpke und Tom Witte zurückgemeldet. „Tom hat gegen Türkspor bereits einen Kurzeinsatz absolviert. Wenn er fit ist, ist er mein erster Mann in der Innenverteidigung“, stellt Thinius mit Blick auf die Entscheidungsspiele heraus, die am 1. Juni ab 14 Uhr mit dem Duell gegen den SV Eichede starten.

Mindestens für dieses Heimspiel „werden wir unser Stadion entsprechend herrichten müssen“, sagt Thinius mit Blick auf die Anlage am Brunnenweg. Ob der BSV im Fall des Aufstiegs noch wie ursprünglich vereinbart das Stadion des inzwischen insolventen Noch-Regionalligisten FC Oberneuland nutzen kann, entzieht sich der Kenntnis des Coaches. Doch das ist ihm erstmal weniger wichtig wie die Pflichtaufgabe am letzten Bremen-Liga-Spieltag: „Für uns ist es eine Standortbestimmung – und es macht sich zweifellos besser, mit einem Sieg in die Aufstiegsspiele zu gehen.“ · ck

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