Sonntag Wiedersehen mit Mulweme

Brinkum erneut gebeutelt: Wirth und Gräpler fallen gegen Schwachhausen aus

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Die ganz großen Sprünge an die Spitze sind für Marcel Dörgeloh (l.) und den Brinkumer SV nicht mehr drin, aber mit einem Sieg in Schwachhausen würde er auf Platz vier klettern.

Brinkum - Das Selbstvertrauen ist zurück – allerdings auf beiden Seiten: Wenn der Brinkumer SV am Sonntag ab 15 Uhr beim TuS Schwachhausen antritt, treffen zwei zuvor dreimal siegreiche Bremen-Ligisten aufeinander. Landet der BSV nun den vierten Erfolg, würde er den bisherigen Tabellenfünften Schwachhausen hinter sich lassen.

„Was durch dieses Spiel möglich ist, habe ich den Jungs am Montag beim Training auch noch einmal gesagt“, berichtet Brinkums Manager Jörg Bender von seinem Besuch in der Kabine. Großartig anstacheln musste er die Mannschaft allerdings nicht: „In den letzten Spielen haben wir gemerkt, dass die richtige Einstellung zurück ist und wir wieder ein Team sind.“

Bleibt nur die Frage, wer überhaupt auflaufen kann. Denn die Grippewelle hat auch im Brinkumer Kader um sich gegriffen. Davon abgesehen, fallen Maximilian Wirth und Nicolai Gräpler definitiv aus. Beide mussten bei Brinkums jüngsten 5:3-Sieg gegen Blumenthal vorzeitig runter – Wirth wegen einer wieder aufgebrochenen Zerrung, Gräpler nach einer Prellung im Knie, die nun auch eine Wassereinlagerung verursachte. 

„Solche Rückschläge ziehen sich ja bei uns wie ein roter Faden durch die Saison“, meint Bender. Doch er versichert: „Wir wissen, was in Schwachhausen auf uns zukommt. Wir müssen von Beginn an hellwach sein und dieser Mannschaft richtig Paroli bieten.“

Er persönlich freut sich auf die Partie: „Schwachhausen ist ein sympathischer Verein. Hochachtung dafür, dass sie es Jahr für Jahr schaffen, eine starke Truppe auf die Beine zu stellen.“

Für die Brinkumer gibt es ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten: Stürmer Herman Mulweme hat zwei Episoden beim BSV hinter sich – von Sommer 2015 bis Januar 2016 sowie von Januar bis Ende März dieses Jahres. Zwar kam der inzwischen 28-Jährige am Brunnenweg kaum zum Zuge, doch seine alten Kollegen sind sich der Torgefahr des schnellen Manns durchaus bewusst. 

„Jemand wie Herman ist immer zu beachten, das gilt aber auch für Christian Schwarz“, warnt Bender vor dem 32-jährigen Linksaußen, der zwar die ersten acht Saisonspiele verpasste, in den jüngsten vier Begegnungen aber bereits zweimal traf.

Im Tor könnte Tim Schleusener stehen, in der Serie 2016/17 Teil des Brinkumer Keeper-Teams. Bei den Schwachhausern kam der 21-jährige Schlussmann in der aktuellen Saison bisher auf sieben Einsätze.  

ck

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