Im Derby zwischen TuS Wagenfeld und HSG Barnstorf/Diepholz II steckt Zündstoff

„Wir wollen unbedingt die ersten Heimpunkte einfahren“

Hat früher in der Jugend bei der HSG Barnstorf/Diepholz gespielt: Wagenfelds Linkshänder Marcel Husmann (r.). Der 27-Jährige dürfte am Sonnabend im Südkreis-Derby besonders motiviert sein.
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Hat früher in der Jugend bei der HSG Barnstorf/Diepholz gespielt: Wagenfelds Linkshänder Marcel Husmann (r.). Der 27-Jährige dürfte am Sonnabend im Südkreis-Derby besonders motiviert sein.

Kreis-Diepholz - WAGENFELD/BARNSTORF · Nachbarschaftsderby und Wiedersehen einiger ehemaliger Spieler: Im morgigen Handball-Landesliga-Duell zwischen Gastgeber TuS Wagenfeld (Anwurf 18 Uhr) und der HSG Barnstorf/Diepholz II steckt Zündstoff. Beide Mannschaften sind nach zwei Begegnungen noch sieglos, Verbandsliga-Absteiger TuS Wagenfeld sogar noch punktlos.

„Wir wollen unbedingt die ersten Heimpunkte einfahren, dazu müssen wir aber unsere Chancen einfach besser nutzen“, sagt Wagenfelds Trainer Peter Pickel. Der 62-Jährige ärgert sich noch über die unnötige 23:27-Niederlage (8:2 geführt) beim TV Bissendorf-Holte II: „Da lag unsere Wurfausbeute unter 50 Prozent.“ Gegen den Nachbarschaftsrivalen hofft er, dass es besser läuft. Vor allem die Ex-Barnstorfer Marcel Husmann und Henning Gebhardt dürften sich einiges vorgenommen haben.

Personell fällt beim Tabellenvorletzten auf alle Fälle der erkrankte Jan-Philipp Thiry aus. Hinter dem Mitwirken von Lukasz Krzyanowski steht noch ein Fragezeichen. Der Pole hat Probleme mit dem Unterarm der Wurfhand. Ansonsten wollen sich die Gastgeber gar nicht nach den Barnstorfern richten, sondern ihr eigenes Spiel durchziehen.

Auch Sigitas Stropus, Spielertrainer bei der HSG Barnstorf/Diepholz II, sehnt den ersten Sieg herbei: „Ein ausgeglichenes Punktekonto wäre schön. Auch bei uns muss die Chancenausbeute besser werden. Auf alle Fälle geht’s für beide Mannschaften um einiges.“ Personell kann der 33-Jährige erstmals in dieser Serie Mittelmann Tomas Lenkevicius einsetzen. Aus dem Oberliga-Kader ist Tim Bredemeyer dabei, der nach auskurierter Bänderdehnung im Sprunggelenk Spielpraxis sammeln soll. Auch Linkshänder Christoph Müller und Torwart Manuel Pauli aus der Ersten verstärken erneut den Neuling.

Stropus selbst spielt aufgrund von Achillessehnen-Problemen nicht mit. Der Litauer konzentriert sich auf seine Aufgaben als Trainer. Er rechnet mit einem „heißen Tanz“: „Das wird bestimmt nicht leicht, zumal Wagenfeld unter Druck steht. Wir dürfen auf alle Fälle nicht so viele technische Fehler machen.“ Die Zuschauer können sich auf ein prestigeträchtiges Südkreis-Derby freuen. · mbo

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