Oberligist BSV Rehden empfängt morgen Germania Leer / Erdal Ölge rutscht wohl in die Startelf

„Wir müssen wieder aufstehen“

Kreis-Diepholz - REHDEN (töb) · Lange wollte sich Rehdens Trainer Uwe Brunn nicht mit der BSV-Niederlage in Nordhorn am vergangenen Sonntag aufhalten. „Ich finde es ganz gut, wenn die Besprechung danach recht zeitnah stattfindet. Deshalb habe ich das Training vom Dienstag einen Tag vorverlegt“, so Brunn. Der Dienstag war dann frei, ab Mittwoch galt die volle Konzentration dem Oberliga-Heimspiel am Samstag um 14 Uhr gegen den Tabellenneunten Germania Leer.

Dass am Dienstag frei war, kam Brunn gar nicht mal so ungelegen, denn am Abend konnte er so Augenzeuge des Osnabrücker 3:2-Pokal-Coups gegen Borussia Dortmund sein. Brunn legt aber Wert auf die Feststellung, „dass ich das Training nicht deshalb vorverlegt habe, um bei meinem ehemaligen Verein zuzuschauen – aber schön war es natürlich, dass ich da sein konnte.“

n„Wir müssen auf

nder Hut sein“

Das Nordhorn-Match mit dem Riss der Serie von ungeschlagenen Spielen ist abgehakt – jetzt kann der BSV ja eine neue Serie starten. „Wichtig ist, dass wir wieder aufstehen und uns nicht zu lange mit dieser Schlappe auseinandersetzen“, so Brunn, der nach der Partie durchaus zur Kenntnis nahm, „dass die Stimmung auf der Kippe war.“ Will heißen: Leise Schuldzuweisungen waren zu vernehmen, denen Brunn jedoch am Montag schon begegnete: „Es geht nur darum, was für den Verein gut ist. Da müssen auch die Spieler, die zuvor in ihren Clubs Stars waren, ein wenig abgeben. Ab und an muss ich das klarmachen, aber dann verstehen die Jungs das auch.“

Gegen Leer erwartet den BSV eine enorm kampfstarke Truppe. Das stellte auch Co-Trainer Marco Hegerfeld fest, der Augenzeuge des 1:0-Sieges der Ostfriesen gegen den Tabellendritten VfL Hameln war. „Wir werden am Samstag auf der Hut sein müssen“, weiß Brunn.

Personell sieht es ganz gut aus. Als einziger echter Stammspieler der letzten Wochen fällt Christian Schiffbänker (Sperre) aus. Nicht dabei sind auch Max Moormann (Kreuzbandriss) und Björn Wnuck (Muskelfaserriss im Oberschenkel). Dafür darf sich Erdal Ölge nach vierwöchiger Abstinenz beste Chancen ausrechnen, wieder in die Startelf zu rutschen. Brunn jedenfalls lobt die Einstellung des 21-jährigen Youngsters: „Erdal hat sich in den vergangenen Wochen vorbildlich verhalten und im Training richtig Gas gegeben. So stelle ich mir einen Spieler vor, der wieder in die Mannschaft drängt.“ Klingt nun wirklich danach, als sollte Ölges Reservistendasein zumindest am Samstag ein Ende finden.

Der von Brunn Gelobte hätte nichts gegen einen Einsatz einzuwenden: „Ich habe in den vergangenen Wochen gut trainiert, bin bereit und würde mich freuen. Die Niederlage in Nordhorn hat uns nicht umgeworfen.“

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