Mosel will mit der HSG Barnstorf/Diepholz endlich ein Heimspiel gegen die HG 85 Köthen gewinnen

„Wir müssen die Serie beenden“

Ist zwar nicht ganz fit, wird aber morgen vor allem in der Abwehr gebraucht: Sigitas Stropus (l.) von der HSG Barnstorf/Diepholz. Der Litauer soll Köthens Sebastian Retting stoppen.

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (mbo) · Die HSG Barnstorf/Diepholz verließ die Halle bei der HG 85 Köthen fünfmal in Folge als Sieger, doch in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gab’s gegen die Bachstädter drei Niederlagen und lediglich ein Unentschieden. Im ersten Spiel des neuen Jahres stehen sich die beiden Handball-Regionalligisten am Sonnabend um 19.30 Uhr wieder in der Kreisstadt gegenüber.

„Wir müssen die Serie beenden“, sehnt Nils Mosel, Mannschaftskapitän der HSG Barnstorf/Diepholz, gegen die HG 85 Köthen einen Heimsieg herbei. Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann rechnet fest mit zwei Punkten: „Wir werden diese Serie durchbrechen, denn wir wollen mit einem Sieg ins neue Jahr starten.“

Die Gastgeber haben trotz der Weihnachtspause nicht auf der faulen Haut gelegen. Bei einem Turnier des Regionalligisten TuS Wermelskirchen fuhren sie in den Gruppenspielen drei Siege ein, verloren dann im Viertelfinale gegen den Longericher SC und gewannen anschließend die Partie um Platz fünf gegen die Bergischen Panther. Beim Turnier zog sich Torhüter Olaf Sawicki einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Er fehlt morgen genauso wie Kreisläufer Ulf Grädtke (begann nach einer Knieverletzung mit dem Lauftraining). Aufgrund eines grippalen Infekts ist Sigitas Stropus nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.

An den 22:20-Hinspiel-Erfolg denkt Heiner Thiemann gern zurück: „In Köthen haben wir eine starke Leistung gezeigt.“ So hatte Sigitas Stropus in der Abwehr den 1,98 Meter großen Rückraumakteur Sebastian Retting, der nur zu drei Toren kam, im Griff. Mit 119/47 „Buden“ ist der 25-Jährige bester Torschütze beim Tabellenfünften.

Die Köthener stellen die beste Abwehr (400 Gegentore in 16 Spielen) in der Regionalliga Nord und verfügen mit Stig-Top Rasmussen sowie Patrick Tuchen über ein starkes Torhüter-Gespann. Neben Sebastian Retting gehören Kreisläufer Rene Uelsmann (58 T.), Rückraumakteur Roman Bruchno (52 T.) und Rechtsaußen Robert Kreller (48 T.) zu den Leistungsträgern.

Die Gäste operieren mit einer 6:0-Abwehr, lassen da nicht viel anbrennen. „Wir müssen über die schnelle Mitte, den Gegenstoß und die zweite Welle möglichst viele Tore erzielen, denn im Positionsspiel wird’s für uns schwer“, unterstreicht Nils Mosel. Der 27-Jährige weiß, dass er und Linksaußen Finn Richter bei einer 6:0-Deckung nicht viel Platz haben. Daher ist es wichtig, dass sich die Rückraumakteure Malte Helmerking, Marek Saloka und Denis Maksimovich gefährlich machen.

Heiner Thiemann vertraut seiner Defensive um Abwehrchef Tomas Lenkevicius, sagt aber auch: „Wir müssen unsere klaren Chancen verwerten und vorn unsere Konzepte abrufen.“

Die Barnstorfer können in den kommenden zwei Heimbegegnungen gegen die HG 85 Köthen und die HSG Wolfen 2000 in der Tabelle Boden gewinnen und ihrem Ziel, sich für die dritte Liga zu qualifizieren, ein Stück näher kommen.

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